Showing posts with label Armenien. Show all posts
Showing posts with label Armenien. Show all posts

Nikol Paschinjan neuer Premierminister von Armenien (ZON)

"... Was Anfangs selbst vielen Oppositionellen im Land als hoffnungslos galt, wurde zu einer Massenbewegung. Vor allem als klar wurde, wie groß die Wut über den Machthunger der alten Elite geworden ist. Plötzlich protestierten in Jerewan Zehntausende Menschen und steckten ihre Mitbürger an. An einer Schule zwangen Schüler eine korrupte Schuldirektorin zum Rücktritt. Und selbst aus Russland oder den USA flogen und fliegen Tausende Armenier in ihre Heimat, um dabei zu sein, bei dem was in ihren Augen die Sternstunde ihres Landes ist.
Paschinjan gelang es, sich an die Spitze dieser Wutwelle zu stellen. Der 42-Jährige hat es geschickt vermocht, sich als Gegenentwurf zum herrschenden Regime zu präsentieren, das in Armenien vor allem mit Korruption, Vetternwirtschaft und wirtschaftlicher Stagnation in Verbindung gebracht wird. Paschinjan dagegen konnte damit überzeugen, dass er sich auch nach seinem Einzug als Abgeordneter ins Parlament vor sechs Jahren nicht illegal bereichert hat. Anders als die Herrschenden liebt er keine Luxuskarossen, sondern begnügt sich mit einem Hyundai Sonata, den er nach eigenen Angaben auf Kredit gekauft hat. ...
Obwohl er das Image eines flammenden Revolutionärs pflegt, ist Paschinjan ein pragmatischer Politiker", sagt der armenische Politikanalyst Mikael Zoljan. Er sei zu Kompromissen und Gesprächen bereit. In der Vergangenheit sei er deswegen auch von radikaleren Figuren in der Opposition kritisiert worden. ...
Auch außenpolitisch zeigte sich der neue Mann an der Spitze des Landes bisher nicht als radikaler Veränderer. Er weiß, dass Armenien Russland als Schutzmacht im Konflikt mit dem benachbarten Aserbaidschan braucht. 


Spannend zu sehen, wie Putinisten in den Kommentaren bereits vor westlicher Einmischung warnen. Mein Leserbrief dazu, zu finden auf S.2:

Lustig, wenn ein Putinist die "Einmischung" des Westens herbeifabuliert... Es kann wohl neben dem Untergang des Abendlands durch "Umvolkung" nichts besser Gemeinsinn stiften als die Legende von der Einkreisung Russlands.
In Wirklichkeit ist durchaus anzunehmen, dass die Mehrheit der Armenier (ebenso wie die Georgier) begreift, dass die Herrschaft der armenischen "Elite" eng mit dem mafiösen russ. Regime verwoben ist (die armenische Wirtschaft ist fest in russischer Hand). Wäre nicht die geradezu babylonische Gefangenheit Armeniens (das russische Hauptquartier im Südkaukasus befindet sich in Gyumri), die Forderungen nach westlichem Politikstil würden wohl zu einer verstärkten Annäherung an das politische Europa führen. Das wird Moskau zu verhindern wissen. Ob es diesmal, wenn denn die Begeisterung anhalten sollte, ausreichen wird, Eriwan mit massiver Erhöhung der Gaspreise zu drohen, wie 2013 gegenüber Sargsjan, bleibt abzuwarten.
Seit dem Krieg um Nagorny-Karabakh wurde die arm. Politik maßgeblich von dem Konflikt mit AZ bestimmt. Sargsjan stammt aus N. - K. Man kann dem neuen Regierungschef nur viel Glück wünschen, denn er sitzt zwischen vielen Stühlen: Forderungen der Protestierenden, den Oligarchen, Nagorny-K., Baku, Ankara und vor allem dem Kreml mit seinen ökonom. und v. a. strategischen Interessen, an die der Kreml immer mal wieder durch Waffenverkäufe an Erzgegner Aserbaidschan erinnert. Das alles inmitten wirtschaftlicher Stagnation und Armut.


If you like this please Link Back to this article...



Armenier wollen ein neues Land, „aus dem niemand mehr flüchten muss“ (Handelsblatt)



"In dem kleinen Kaukasusstaat protestieren die Menschen und wollen Armut, Arbeitslosigkeit und Vetternwirtschaft endlich hinter sich lassen.

...
Nach Angaben des UN-Bevölkerungsfonds leben aktuell etwa 900.000 gebürtige Armenier im Ausland. Mehr als zehn Prozent der insgesamt drei Millionen Einwohner haben das Land in den zehn Jahren verlassen, in denen Sargsjan an der Macht war.
Die Auswanderung habe dabei als eine Art Ventil gedient, erklärt Ruben Megrabjan vom Armenischen Zentrum für Internationale Studien. Unzufriedene Bewohner hätten das Land verlassen, während der Sargsjan-Clan dort seine Macht weiter gefestigt habe."
... mit russischer Hilfe, darf man wohl ergänzen. Wenn die Armenier tatsächlich mit Korruption und Vetternwirtschaft aufräumen, nähern sie sich dem Westen an. Dann dürfte es gefährlich werden. 

If you like this please Link Back to this article...



Armenien: Wenn ein Diktator irrt (A. Bota)

"In Armenien haben Demonstranten den Machthaber gestürzt. Ein kurzer Moment der Anerkennung, bevor die schlechten Nachrichten wieder alles zuschütten. [...]

Über Revolutionen hatte Ernst Bloch auch zu sagen: "Und selbst wo sie gelungen waren, zeigten sich in der Regel die Bedrücker mehr ausgewechselt als abgeschafft", und das gilt noch mehr für revolutionär angehauchte Signale. Der neue Premier in Armenien, der das Amt übernommen hat, ist ein früherer Gazprom-Manager. Ob nun Neuwahlen folgen, ob eine Opposition erstarkt, ob Sargsjan seine Worte "Ich habe mich geirrt" wirklich ernst meint, das bleibt abzuwarten. Dass aber ein Machthaber den Massen nachgibt, dass verhaftete Oppositionsführer wieder freikommen, dass kein Blut geflossen ist, weil Menschen im aufrechten Gang durch die Straßen schritten – das ist nicht wenig in einer Region, in der Demonstrationen allzu häufig mit Schlagstöcken, Haftstrafen oder gar Toten enden."

https://www.zeit.de/2018/18/armenien-sersch-sargsjan-sturz

If you like this please Link Back to this article...



Schade, SPON: "Armenien - Das Land, das auf Russland angewiesen ist" - ein oberflächlicher Artikel und meine Erwiderung


"Das Land ist durch seine Lage auf Russland angewiesen wie kein anderes. Mit dem weitaus größeren und reicheren Nachbarn Aserbaidschan befindet es sich seit dem Zerfall der Sowjetunion in einem unerklärten Krieg. Mit der Türkei ist es verfeindet, Nachbar Iran ist seinerseits isoliert. Nur Russland, die ehemalige Schutzmacht der Christen in der Region und Arbeitgeber für viele Armenier, kann Sicherheit garantieren. Aber auch mit dem Westen ist Armenien eng verbunden, dank einer großen Diaspora vor allem in Frankreich und Kalifornien.

Sargsjans Politik trug dem Rechnung. Er führte das Land gezwungenermaßen in Putins "Eurasische Wirtschaftsunion", womit ein geplantes Assoziierungsabkommen mit der EU hinfällig wurde. Aber statt des Assoziierungsabkommens unterzeichnete er 2017 ein umfassendes Partnerschaftsabkommen mit Brüssel. Sargsjan ist ein guter Schachspieler.

Bittere Armut, grassierende Korruption

Umgekehrt hat auch Russland die Proteste genau betrachtet - wenn auch mit zur Schau gestelltem Gleichmut. Es handle sich um eine innere Angelegenheit der Armenier, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow. Interesse hat Moskau an den Vorgängen aber durchaus: Karen Karapetjan, der statt Sargsjan nun wieder die Regierung führt, war über Jahre Manager von Tochterfirmen des russischen Gazprom-Konzerns.

Tatsächlich hat die große Unzufriedenheit der Demonstranten nicht mit Sargsjans Verhältnis zu Russland zu tun, sondern mit strukturellen Missständen, mit bitterer Armut und grassierender Korruption. Seit dem Krieg mit Aserbaidschan um die Region Berg-Karabach sind Geschäftswelt und Politik in der Republik fest miteinander verwachsen, und zahlreiche Karabacher - Serzh Sargsjan unter ihnen - sind in einflussreiche Positionen aufgestiegen."

zum vollständigen Artikel: SPON


Zu dieser Darstellung möchte ich anmerken:
Das Land ist auf Russland angewiesen, weil es nur mit russischer Hilfe Aserbaidschan besiegt hat und weil die russische Garnison in Gyumri, nördlich von Eriwan, Armenien vor einem aserbaidschanischen Angriff auf das Mutterland schützt. Diese Situation versucht Russland aufrechtzuerhalten, indem es auch Aserbaidschan russische Rüstungsgüter in großer Menge verkauft. (Russlands Exportschlager: Energie und Konflikte). 

Russlands imperiale Interessen im Südkaukasus lassen sich nur mit einem Stützpunkt südlich Georgiens dauerhaft verfolgen. Deswegen wurde der Pachtvertrag für russischen Anlagen bei Gyumri auf 50 J. fixiert. Denkt man sich eine Achse zwischen Nordossetien über Südossetien nach Armenien, so versteht man, warum Moskau auf verdecktem Wege auch die armenische Unabhängigkeitsbewegung im georgischen Dschawachetien unterstützt. Es bliebe nur ein schmaler Landstreifen zwischen West- und Ostgeorgien. Man darf also getrost umgekehrt formulieren: Auch Russland ist auf Armenien angewiesen. 

Armeniens kurzer Flirt mit der EU - es empfindet sich mit seiner ältesten christlichen Kirche als europäisches Land  - währte nur kurz. 2013 verdoppelte Moskau den Preis für Erdgas, da zog Eriwan die Unterschrift unter das europäische Assoziierungsabkommen zurück. 

Anders als der Artikel suggeriert, hängen Korruption und Machtmissbrauch eng mit der genannten politischen Situation und der wirtschaftlichen Verflechtung mit Russland zusammen. (Auch der Alijew-Clan in Aserbaidschan profitiert vom anhaltenden, jedes Jahr Todesopfer fordernden Konflikt um Berg-Karabach.)

"Prowestliche Farbenrevolution" ist natürlich in Moskau, Sitz des SPON-Korrespondenten, ein Schimpfwort. Dahinter stecken NATO, CIA usw. wird suggeriert. Man kann "prowestlich" vor allem als Streben nach Menschen- und Bürgerrechten, Befreiung von Korruption und Misswirtschaft usw.  verstehen. Auch an den westlichen Werten, die es fortwährend als "heuchlerisch" zu diskreditieren versucht, hat Moskau kein Interesse. Aufklärung und russisch-orthodoxer, mit Stalinismus und völkischem Nationalismus flirtender Autoritarismus passen eben schlecht zusammen.










If you like this please Link Back to this article...



Armenischer Ministerpräsident Sargsjan tritt zurück


Dear countrymen,
I am addressing all citizens of the Republic of Armenia
The elderly and my dearest youth,
Men and women,
I am addressing those who stood on the streets day and night with “Reject Serzh” calls and those who were reaching their offices with difficulty and carrying out their duty without complaining,
I am addressing those who were following live broadcast for days and those who were ensuring public order for day and night manly,
I am addressing our courageous soldiers and officers who are standing at the border, I am addressing my brothers in arms,
I am addressing my fellow party-men, all political forces and politicians,
I am addressing you for the last time as leader of the country.
Nikol Pashinyan was right. I was wrong. The situation has several solutions, but I will not take any of them. That is not mine. I am leaving office of the country’s leader, of Prime Minister.
The street movement is against my tenure. I am fulfilling your demand.
Peace, harmony and reasoning for our country.
Thank you”, he said.

If you like this please Link Back to this article...



Süddeutsche: Bericht über den armenischen Oppositionspolitiker Paschinian

Ein Bericht der Süddeutschen Zeitung über den armenischen Oppositionsführer: Oppositionspolitiker Paschinjan


Auszug:

"Am Dienstag vergangener Woche wählte ihn seine Regierungskoalition zum Premierminister - mit den gleichen Vollmachten, die er zuvor als Präsident hatte. "Sersch Sargsjan hat das Volk betrogen", sagt Paschinjan bei einem Treffen am Freitag. In seinem Büro in einem Hinterhof im Zentrum von Eriwan liegen die Utensilien des Protests ordenlich aufgereiht auf dem Boden: Isomatten, Megafone, Vuvuzelas und natürlich armenische Fahnen in Rot, Blau, Orange. Paschinjan sitzt auf einem abgewetzten Sofa vor einem Glas Tomatensaft. Seine rechte Hand ist verbunden; bei dem Versuch, eine Polizeiabsperrung vor dem Parlament zu durchbrechen, ist er vor einer Woche in Stacheldraht gestürzt. Sargsjan sei zum Symbol der Korruption in Armenien geworden, sagt Paschinjan. Seit 1993 hatte er hohe Posten im Staat inne. "Diese Bewegung ist ein Protest gegen Betrug und gegen Korruption."

If you like this please Link Back to this article...



ZON: Armenien: Polizei nimmt Oppositionsführer fest

Armenien: Polizei nimmt Oppositionsführer fest

...

"In der Hauptstadt Jerewan demonstrierten am Samstag erneut 50.000 Menschen gegen die Regierung der Kaukasusrepublik. Die Polizei nahm dabei nach eigenen Angaben mindestens 70 Demonstrantinnen und Demonstranten fest. Darunter seien zwei Menschen mit Verbindungen zur Opposition. Sie würden verdächtigt, Bombenanschläge an öffentlichen Orten vorbereitet zu haben, teilte der nationale Sicherheitsdienst mit. Die Proteste halten seit Tagen an; schon am Freitagabend waren mehr als 200 Menschen festgenommen worden.

Anlass für die Proteste ist eine Verfassungsreform, die im Dezember 2015 per Referendum gebilligt wurde und nun in Kraft trat. Sie wertet das Amt des Ministerpräsidenten deutlich auf. Die wahre Macht in Armenien liegt damit weiterhin bei dem vom Kreml unterstützten Sargsjan. Das Staatsoberhaupt, der neue Präsident Armen Sarkissjan, hat dagegen künftig vorwiegend repräsentative Aufgaben. Gegner argumentieren, diese Änderung mache Sargsjan de facto zum Herrscher auf Lebenszeit."

...

If you like this please Link Back to this article...



Zvartnots, Armenia



From the official guide on the premises:
The great cathedral ... referred to as both Zvartnots and St. Grigor Lusavorich by medieval historians, was built on the spot where it is said Grigor Lusavorich met King T’rdat, initiating the king´s conversion and leading to Armenia adopting Christianity as the sate religion (the first nation to do so, in 301).
The name is attributed to a vision Grigor Lusavorich had when establishing the Armenian Church, and has been variously translated as “Vigilant Ones”, “Vigilant Forces”, “Archangels” and “Celestial Beings”. The name may as well derive from the pre-Christian word “Zvarnonk”, given to a spirit believed to raise the dead, though this is not proved.
Inspired by an interpretation of the Apocalypse that predicted the second coming of Christ when the seven main churches of Christianity came together, Zvartnots was built to be the “seventh seal of the seventh tier of God’s presence on earth” (Revelation 11:15-19 of the Holy Bible). One of the tallest churches on earth when it was built, Zvartnots was the most significant architectural development in the Byzantine world.
Its architecture had a direct impact on the dome of St. Sophia in Constaninople, which collapsed in 558. The master architect for Zvartnots is said to have been commissioned to design St. Sophia’s dome using the tubular arch system developed at Zvartnots.


















If you like this please Link Back to this article...



Kars (Türkei): Das Denkmal für die toten Armenier wird abgerissen

"Für den türkischen Premier Erdogan ist es ein "Monstrum": Das Denkmal für die Armenier in Kars soll fallen – bis zum Gedenktag des Genozids.
...
Der Abriss des Denkmals bedeutet einen Schritt rückwärts in der seit einigen Jahren eingeleiteten Versöhnungspolitik zwischen den beiden Ländern, die viel Fingerspitzengefühl verlangt. Mehmet Aksoy versteht seine Doppelstatue deshalb weniger als Erinnerung an die türkischen Verbrechen denn als Geste der Versöhnung. Das Bild des zweigeteilten Menschen soll als Appell wirken, die beiden Hälften der zerrissenen Erinnerung wieder zusammenzufügen, um sich mit der gemeinsamen (Unheils-)Geschichte auszusöhnen.
...
Als eine Gruppe türkischer Intellektueller im Dezember 2008 eine Unterschriftenkampagne startete, mit der sich türkische Bürger für den Völkermord an den Armeniern entschuldigen konnten, zeterte Erdogan, diese Kampagne sei "kontraproduktiv" und mit den außenpolitischen Interessen der Türkei nicht zu vereinbaren. Die Aussöhnung mit dem kleinen Nachbarn Armenien hat im Machtkalkül der aufstrebenden Regionalmacht offenbar keinen Stellenwert. "

Quelle: Welt online

If you like this please Link Back to this article...



Baku will Militärausgaben (in einem Jahr!) fast verdoppeln

Baku/Istanbul - Die mit Armenien verfeindete Kaukasus-Republik Aserbaidschan will ihre Militärausgaben im kommenden Jahr fast verdoppeln. Das aserbaidschanische Parlament nahm einen entsprechenden Entwurf für den Staatshaushalt 2011 am Freitag an, wie Medien in Baku berichteten. Finanzminister Samir Scharifow hatte dem Parlament erklärt, die Ausgaben für die Verteidigung sollten im kommenden Jahr auf umgerechnet etwa 1,8 Milliarden Euro steigen, knapp 90 Prozent mehr als im laufenden Haushalt...


Der Standard.at

If you like this please Link Back to this article...



"Eriwan, eine kaukasische Auferstehung" (Die Welt)


Die armenische Hauptstadt hat seit dem Ende der Sowjetzeit einen großen Sprung nach vorn gemacht. Statt Tristesse herrscht Aufbruchstimmung.

Von Rolf Hosfeld

Ein paar schüchterne Plastikstühle und -tische standen Ende der 90er-Jahre auf den Grünflächen nahe der Eriwaner Oper, als ich zum letzten Mal hier war. Heute ist der Ort, besonders in den warmen Monaten, bis in die Nacht ein einziger Tummelplatz. Seit etwa fünf Jahren ist ein Boom ausgebrochen in Armeniens Metropole. Eriwan, die traurige, die dunkle, die geheimnisvolle Stadt am Fuß des ewig mit Schnee bedeckten Ararat, hat sich gehäutet. Ein Café neben dem anderen, dem internationalen Stil komfortabler Korbmöbel verpflichtet, und überall elegant ihre Tabletts zwischen den Tischen balancierende Kellner.

Fortsetzung hier

If you like this please Link Back to this article...



Tote bei Gefechten um Berg-Karabach

"Bei Feuergefechten zwischen armenischen und aserbaidschanischen Soldaten nahe der umkämpften Enklave Berg-Karabach sind am Dienstag nach Angaben der Regierung in Aserbaidschan fünf Soldaten getötet worden.

Das Verteidigungsministerium in der aserbaidschanischen Hauptstadt Baku beschuldigte am Mittwoch armenisches Militär, am Tag zuvor aserbaidschanische Stellungen angegriffen zu haben. Dabei seien drei armenische und zwei aserbaidschanische Soldaten getötet worden. Der Angriff sei aber zurückgeschlagen worden."

...

Vollständiger Artikel bei Wiener Zeitung

If you like this please Link Back to this article...



»AGHET - Ein Völkermord«




























If you like this please Link Back to this article...



"Russland und Armenien schließen Abkommen" (Euronews)

"Russland will Armenien im Fall eines Angriffs von Aserbaidschan auf Berg-Karabach militärischen Beistand leisten.

Das vereinbarten Kremlchef Dmitri Medwedew und der armenische Präsident Sersch Sargsjan in Eriwan. Das Abkommens über die Stationierung russischer Truppen soll bis 2044 gelten.

Aserbaidschan hatte wiederholt angekündigt, die seit dem Krieg in den 1990er Jahren von Armenien kontrollierte Region Berg-Karabach zurückerobern zu wollen." ...

Euronews

If you like this please Link Back to this article...



Noravank, Armenien / Armenia


















Pictures from the area around Noravank:










Armeniapedia knows all about it:

Noravank (Նորավանք, meaning new monastery) is a 13th century monastery, located 122 km from Yerevan in a narrow gorge made by the Darichay river, nearby the city of Yeghegnadzor, Armenia. The gorge is known for its tall, sheer, brick-red cliffs, directly across from the monastery. The monastery is best known for its two-storey S. Astvatsatsin church, which grants access to the second floor by way of narrow stones jutting out from the face of building. The monastery is sometimes called Amaghu-Noravank, Amaghu being the name of a small recently destroyed village above the canyon, in order to distinguish it from Bgheno-Noravank Monastery, near Goris. In the 13th–14th centuries the monastery became a residence of Syunik's bishops and, consequently. a major religious and, later, cultural center of Armenia closely connected with many of the local seats of learning, especially with Gladzor's famed university and library.

continue...

If you like this please Link Back to this article...



Aserbaidschan: Personen, die beim Schlager-Grand-Prix für das benachbarte Armenien gestimmt hatten, erhielten Besuch von der Polizei

Wie Aserbaidschan die Vorratsdatenspeicherung nutzt

Mit Telefon- und Internetverbindungsdaten, wie sie seit der Umsetzung einer EU-Richtlinie auch in Deutschland gespeichert werden, lässt sich viel anfangen. Das führt nun die im südlichen Kaukasus gelegene ehemalige Sowjetrepublik Aserbaidschan vor Augen, in der Personen, die beim Schlager-Grand-Prix für das benachbarte Armenien stimmten, Besuch von der Polizei erhielten.

...

Weiter gehts bei Telepolis.



If you like this please Link Back to this article...



Deutschlandradio: Armenien ein zweiter Iran?

... "Im März hatte die neue Regierung auf protestierende Anhänger der Opposition schießen lassen, mindestens acht Demonstranten starben, viele wurden verhaftet. Die jetzt beschlossene Amnestie ist aber keine Lösung, sagen Oppositionelle.

Ein Bezirksgericht in Armeniens Hauptstadt Eriwan Mitte letzter Woche. Gerade ist der Prozess gegen zwei prominente Anhänger der Opposition zu Ende gegangen. Der eine leitete im vergangenen Jahr die Wahlkampagne des oppositionellen Präsidentschaftskandidaten; der andere war Parlamentsabgeordneter - bis die Staatsanwaltschaft seine Immunität aufhob. Die beiden Männer sollen die Unruhen im vergangenen Frühjahr organisiert haben, bei denen mindestens acht Menschen starben. Die Anhänger der Opposition halten das für eine Farce. Die Regierung trage die Verantwortung für die Toten. Unter den Zuschauern ist die Rentnerin Klara Khatschikowa. Wütend hebt sie die Hand.

"Die Regierung hat sich alles unter den Nagel gerissen: Geld, Gebäude, alles. Ich weine jeden Tag, jede Minute, dass diese ungebildeten Rowdys Armenien regieren. Das ist wirklich unerträglich. Das sind gerade mal 200 Leute. Der Rest der Bevölkerung hasst sie. Das ist eine Tragödie."

Lesen Sie den vollständigen Text hier.

If you like this please Link Back to this article...



Armenien und Iran bauen Kooperation aus (DW-World)

"Der Teheran-Besuch des armenischen Präsidenten Sersch Sarkisjan Anfang des Jahres hat den Wirtschaftsbeziehungen zwischen Armenien und dem Iran neue Impulse verliehen. Verhandelt wurde unter anderem über den Bau einer Pipeline vom iranischen Täbris bis zum armenischen Ort Ararat, heißt es im armenischen Energieministerium. Die Leitung könnte Armenien mit Erdölprodukten versorgen, was die Transportkosten und Preise auf dem armenischen Markt deutlich senken würde. Das Projekt ist auch deswegen von Bedeutung, weil es eine Alternative zu den bestehenden Benzin- und Diesellieferungen bietet. Bislang wird Armenien von einigen wenigen privaten Firmen mit Erdölprodukten beliefert.

Experten zufolge soll mit dem Bau der neuen Pipeline noch in diesem Sommer begonnen werden.

...

Intensivierte Zusammenarbeit

Der unabhängige armenische Wirtschaftsexperte Aleksandr Awanesow sagte der Deutschen Welle, sein Land sei gezwungen, eine Zusammenarbeit mit dem südlichen Nachbarn Iran einzugehen.

...

So sei erst vor kurzem die Gasleitung Iran-Armenien in Betrieb genommen worden, über die das Land bereits etwa sieben Millionen Kubikmeter Erdgas erhalten habe. Geprüft werde derzeit, ob bei einer Verlängerung dieser Pipeline in Zukunft auch Lieferungen turkmenischen Erdgases Richtung Armenien möglich wären. Noch in diesem Sommer werde mit dem Bau einer dritten Elektrizitätsleitung zwischen dem Iran und Armenien begonnen. "Das ist ein regionales Projekt, an dem sich auch GEORGIEN beteiligt", erläuterte Awanesow. Er fügte hinzu, verhandelt werde ferner über den Bau einer Eisenbahnlinie, die Armenien über iranisches Territorium sowohl mit den Ländern des Persischen Golfs als auch mit denen Zentralasiens verbinden würde.

Die Zusammenarbeit mit dem Iran werde die Qualität des armenischen Energienetzes verbessern und nicht zuletzt die Energiesicherheit des Landes erhöhen, meint Awanesow. Wichtig sei zudem, dass nach der Umsetzung der Projekte Armenien eine größere Rolle nicht nur in der Region, sondern vielleicht auch für EUROPA spielen könnte.

Ausweg aus der Isolation?

Armenien sucht damit eine engere Zusammenarbeit mit dem Iran in wichtigen Breichen wie Energie, Verkehr und Kommunikation, während gleichzeitig internationale Sanktionen gegen Teheran in Kraft sind.

...

Aufgrund des ungelösten Konfliktes um die Region Berg-Karabach dauert die Blockade Armeniens durch die Türkei und Aserbaidschan an. Auch die Probleme in den Beziehungen zwischen Georgien und Russland haben Auswirkungen auf Armenien. Das Land ist deshalb geografisch sehr isoliert. Es hat den Anschein, als suche Armenien nun zunehmend einen Zugang zur Außenwelt über den Iran."

Autor: Aschot Gasasjan / Markian Ostaptschuk
Redaktion: Birgit Görtz




If you like this please Link Back to this article...



Tres beau film sur un voyage dans Arménie, Georgie et Azerbaïdjan

au cours de l'été 2008:





If you like this please Link Back to this article...



Leserbrief an Alice Bota in der ZEIT: "Krieg, Schuld und Nebel"

Alice Botas Artikel:

"Die ganze Welt rätselt: Wann hat der georgisch-russische Krieg angefangen? Vor dem ersten Schuss. Wer hat ihn zu verantworten? Zwei Männer. Eine Spurensuche in Georgien"

Der gesamte Text findet sich hier.


Mit Ihrer Darstellung ähnlicher Charakterzüge Putins und Saakaschwilis greifen Sie durchaus EINEN Aspekt des gegenwärtigen russisch-georgischen Konflikts auf. Aber die Frage, welche Seite im August angefangen hat, wird wohl niemals eindeutig zu klären sein. Die im Artikel präsentierten Fakten sind jedenfalls nicht neu.
Leider gehen Sie nicht auf die Vorgeschichte und die weiteren Konfliktparteien ein. Wie in der deutschen und internationalen Presse üblich, entsteht somit der Eindruck, der Konflikt sei in erster Linie als Konflikt zwischen den USA bzw. der NATO und Russland. In diesem Zusammenhang wird oft auf Sicherheitsinteressen Russlands und aggressive amerikanische Außenpolitik gegenüber Moskau verwiesen.

Daraus ergibt sich die Schieflage in der Bewertung, die derzeit als vorherrschende Meinung durch die Presse geht. Die Vorgeschichte, seit Anfang der Neunziger Jahre, in denen Georgien durch mehrere Sezessions- UND Bürgerkriege (in Tbilissi) im Chaos zu versinken drohte, darf nicht außer acht gelassen werden. Dazu gehören dann auch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen, die im Kaukasus allerorten von ehem. KGB- und Kombinatsleitern aufgebaut und nicht selten auch mit Waffengewalt verteidigt wurden. In Georgien waren dies der Abaschidse-Clan in Adscharien (an der türkiischen Grenze, Hauptstadt Batumi) - Abaschidse, im Moskauer Exil, wurde im August als mögl. Moskauer Marionette als Nachfolger von Saakaschwili gehandelt -, Süd-Ossetien, wo mit Billigung der georgischen Regierung unter Schewardnadse der Schmuggel blühte, Abchasien, die Cote d´Azur Georgiens, wo nicht zuletzt wirtschaftliche Interessen der russischen Oligarchie eine erhebliche Rolle spielten, sowie weitere mehrheitlich nicht von Georgiern bewohnte Gebiete. Es leben in Georgien ca. 60 verschied. Ethnien!
Während Moskau den nordkaukasischen Sezessionismus, insbesondere in Tschetschenien, seit den frühen Neunziger Jahren mit grausamer Unterdrückung bekämpft, unterstützte der Kreml im Südkaukasus (auch: Berg-Karabach!) die Separatisten.
Als die Sowjetunion zerbrach, waren die Völker geradezu im Rausch - ohne sich im Klaren darüber zu werden, welche Konflikte durch den Rückgriff auf glorreiche Zeiten und die jeweils größte Ausdehnung ihrer früheren Reiche entstehen würden. In Tbilissi gab es z.B. ein paar überwiegend kurdisch besiedelte Straßenzüge, wo ein unabhängiges Kurdistan proklamiert wurde!
Moskau verfuhr zweigleisig. Es unterstützte die Separatisten und schickte dann UN-Blauhelmsoldaten in die beiden Provinzen. In der Nähe von Tbilissi und in Adscharien (s.o.) wurden große russ. Militärbasen erhalten. Mit dieser Maßnahme schien der russ. Einfluss auch nach dem Ende der UdSSR gesichert. In Tbilissi übernahmen Mafia-Paten die Macht, um schließlich von Schewardnadse, dem ehem. sowjet. Außenminister, ausgebootet zu werden. Schewardnadse war lange genug Teil des Moskauer Apparats gewesen, so dass man sich kannte und einschätzen konnte.
So wie mit Berg-Karabach, wo Moskau eine Lösung trotz anderslautender Bekundungen gerade nicht anvisiert, um so seine Macht zu erhalten (und Druck auf beide Staaten ausüben kann - aber das ist ein anderes Spannungsfeld, in dem auch die Türkei eine wichtige Rolle spielt), so hielt Moskau die Konflikte um Abchasien und Süd-Ossetien stets am Köcheln.
Mit Saakaschwili war damit allerdings Schluss. Schon bald nach seiner Amtsübernahme wurde sowohl Polizei- als auch Zollpersonal komplett ausgetauscht. Die Schmuggelgeschäfte Kokoitys (und seines Clans), der offenbar über Geschäftsbeziehungen bis in die russische Unterwelt unterhält, wurden dadurch empfindlich gestört. (Ich selbst bin 1998 mit meinem PKW mit dt. Kennzeichen von Gori nach Zchinwali gefahren und wurde an der "Grenze" überhaupt nicht kontrolliert!)
Gleichzeitig war durch die enormen Einnahmen Russlands aus Energiegeschäften viel Geld in die Hände der Oligarchie gelangt. Abchasien, nahe Sotchi gelegen (Olympia!), wurde nach und nach zum Spekulationsobjekt. Während dies in Abchasien kritisch gesehen wird, weil sich die auf Unabhängigkeit bedachten "Ur-"Einwohner Suchumis kaum noch Wohnungen leisten können, trat Kokoity stets als Hardliner auf, der kompromisslos den Anschluss Süd-Ossetiens an die Russ. Föderation (mit Nord-Ossetien vereint) forderte. Russ. Blauhelme sorgten zuverlässig dafür, dass an der "Verwaltungsgrenze" keine Ruhe einkehrte. Auf georg. Seite profitierte die Regierung Schewardnadse davon (Schewardnadse wurde von der Mehrheit der Georgier bestenfalls als notwendiges Übel gesehen) - und unterstützte vermutlich auch ihrerseits Freischärler. Saakaschwili sprach vielmehr von den "ossetischen Brüdern und Schwestern", unterstützte eine süd-ossetische, pro-georgische Exilregierung (mit mäßigem Erfolg) und förderte gemischt besiedelte Dörfer auf georgischer Seite durch Infrastrukturmaßnahmen bis hin zum Bau eines Kinos. Die Regierungspartei schickte viele Vertreter nationaler Minderheiten als Abgeordnete ins Parlament.
(Ähnliche Beispiele gab es in Bezug auf die unruhige armenische Minderheit in der Provinz Jawacheti.)
Die alte Strategie des "Teile und herrsche!" hätte vielleicht noch lange funktioniert, wenn sich im Laufe der Jahre nicht die Gewichte verschoben hätten. Als sich der Kreml für die Unterstützung Armeniens, Abchasiens und Süd-Ossetiens entschied, war für die meisten Moskauer Politiker, die vor ganz anderen Problemen standen, wohl nicht ersichtlich, dass das Kaspische Meer Objekt westlicher Energieinteressen werden könnte (BTC-Pipeline in Konkurrenz zur Pipeline Baku-Grozny-Noworossisk!). Ein stabiles, nationalbewusstes, wirtschaftlich erfolgreiches Georgien wurde von Moskau als Bedrohung seines Einflusses wahrgenommen. Seitdem bekommt die pro-armenische Unterstützung Moskaus aus Sicht Eriwans eine mitunter gefährliche Schieflage. Nicht auszuschließen, dass Moskau seine Ambitionen stärker in Richtung Baku ausrichtet - dorthin schließlich, wo die Energie gefördert bzw. über das Kaspische Meer angelandet wird.
So hängen z.Zt. Süd-Ossetien und das von zwei Seiten eingeschlossene Armenien, das sich immer noch im lauwarmem Krieg mit Aserbaidschan befindet (mit mehreren Toten pro Monat an der "Grenze" durch Scharfschützen), im Grunde am Moskauer Tropf. Das Erstaunen der russ. Soldaten angesichts der Ausstattung georg. Kasernen nach NATO-Standard spricht Bände! Einzig Abchasien mit seiner spektakulären Küste lohnt sich für Moskauer und Petersburger Investoren. Wenn man so will, hat der Kreml mehrfach aufs "falsche Pferd" gesetzt.
Seit Saakaschwilis Machtübernahme und der zunächst sehr erfolgversprechenden Rosenrevolution erfreute sich Georgien nicht nur in Washington großen Interesses. Die Bundesrepublik hat seit der Ära Schewardnadse in vielen Bereichen Erhebliches geleistet, etwa im Bereich des Naturschutzes, des Bildungswesens, der Verwaltung u.a. Damit ist Georgien nun in der Lage, über seine Zukunft selbst zu bestimmen. Trotz eingeschränkter Pressefreiheit, uneiniger Opposition und unterschiedlicher Geschwindigkeiten in Tbilissi bzw. den Provinzen hat sich eine bürgerliche Schicht und Mentalität ausgebreitet, die die Freiheit als westliche Errungenschaft begreift und sich in Lebensstil, Geschmack und politischen Überzeugungen mehr und mehr an Europa orientiert. Diesen Fortschritt sehen Georgier durch den russischen Imperialismus, der die Zerteilung des Landes zur Durchsetzung seiner Interessen in Kauf nimmt, bedroht.
Leider wird in Deutschland oft übersehen, dass etwa ein Drittel der auf georgischem Staatsgebiet lebenden Osseten im von Tbilissi beherrschten Teil leben. Nachdem ich, meine georg. Frau und unsere beiden Kinder am 8. August bei Gori bei einem Beschuss durch ossetische Zivilisten nur wie durch ein Wunder überlebt haben, entschuldigte sich ein paar Tage später wortreich ein Ossete, der mit seinen georg. Freunden in einer Tbilissier Bar saß. In einer mit mir befreundeten georg.-russ.-ossetischen Familie, wohnhaft in Tbilissi, bedauert man sehr die Spaltung unter den Osseten durch die Politik Kokoitys. Wie man dort über Putin denkt - und welches Bild er von den Russen im Ausland verbreitet! -, will ich hier nicht schildern. Anders als in Süd-Ossetien, wo die georgische Minderheit um ihr Leben fürchten musste (so dass auch alte Menschen sich oft tagelang im Wald versteckten), gab es auf von Tbilissi kontrollierten georgischem Boden m.W. keine Ausschreitungen gegen Osseten.

Sowohl der korrupte Kleptokrat Kokoity, der mit seinem Clan die am Boden liegende Wirtschaft Süd-Ossetiens beherrscht, als auch Saakaschwili, der spätestens seit der gewaltsam niedergeschlagenen Demonstration vom 7.11.07 unter massivem innenpolitischen Druck stand, brauchten die Konfrontation, um von innenpolitischen Problemen abzulenken.

Eine persönliche Anmerkung sei mir gestattet: Nimmt man die unglaubliche Gastfreundschaft der Georgier und ihr viel zu hohes Bild von Deutschland und deutscher Kultur in Betracht, so kann die Meldung der Iswestija, Gazprom-nahes Regierungsblatt, einen Deutschen beschämen, wenn er dort liest, dass der dt. Außenminister Steinmeier Russlands bester Freund sei.


If you like this please Link Back to this article...