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Klosterruine Alt-Schuamta, Georgien / Ruins of cloister Old Shuamta, Georgia

Alt-Shuamta (Dzveli Shuamta) ist etwa 7 km von Telavi entfernt in der georgischen Provinz Kachetien, im Osten des Landes gelegen. Es befindet sich auf dem Höhenzug des Zivi-Gebirges. 

Der Klosterkomplex wurde zwischen dem 5. und 17. Jhdt. n.Chr. errichtet. Nachdem im 16. Jhdt. ein wenig unterhalb dieses Ortes das Kloser Neu-Schuamta errichtet worden war, wurde Alt-Schuamta nach und nach aufgegeben.
Im Hintergrund, Richtung Norden, ist der Große Kaukasus zu erkennen. Das Foto entstand an einem bitter kalten Oktober-Morgen gegen 6.30 Uhr - es hatte 2016 einen plötzlichen Wintereinbruch gegeben. Daher auch die braunen Blätter, von der Morgensonne beschienen.



Das frühe Aufstehen hat sich gelohnt,  oder?

Viele weitere Informationen auf Englisch auf der Seite der Stadt Telawi

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Signaghi, Kachetien / Kakheti

Signaghi has become a major tourist hot-spot since a couple of years, certainly much due to restauration. Sakashivili likes to present "romantic" Signaghi to foreign guests. Well, as long as you don't look behind the facades, this little kakhetian town on the lovely scopes of the Tsivi mountain-ridge is charming indeed. To the north, you can enjoy a beautiful view over the valley and on High Caucasus.






























Well, this is the not-so-lovely view behind some facades. I wonder how long it will take to ruin this nation's architectural heritage, if such "restauration" carries on - in Signaghi, Tbilisi, Gelati and all other historic places. More and more, historic buildings are being replaced by mock-up facades, while behind everything historic had to give way to concrete constructions. 













Heritage lost, Disneyland won.



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Nekressi / Nekresi / ნეკრესი


Nekressi (georgisch ნეკრესიnɛkʼrɛsɪ) ist eine historische georgische Stadt und ein georgisch-orthodoxesKloster in der Region KachetienQwarlis Munizipaliteti. Sie liegt in der Nähe des Dorfes Schilda östlich von Telavi. Die Stadt wurde im 2. oder 1. Jahrhundert v. Chr. vom iberischem König Parnadschomi gegründet. Im 4. Jahrhundert ließ König Mirdat in Nekressi eine Kirche errichten, in der sich im 6. Jahrhundert einer von dendreizehn syrischen Vätern – Abibos Nekresseli – betätigte. In dieser Zeit wurde auch das Bistum von Nekressi gegründet, das bis ins 19. Jahrhundert existierte. Das Bistum umfasste nicht nur das kachetischen Gebiet, sondern auch einen kleinen Teil von Dagestan, Didoeti.
Bald wurde die Stadt Nekressi ein wichtiger Ort nicht nur im georgischen Iberien sondern in ganz Ostkaukasien. Von diesem strategischen Punkt konnten die iberischen Könige die Gebiete des ostkaukasischen Hochlands leicht regieren, deshalb konnten diese Gebiete kulturell und politisch unter dem starken Einfluss Georgiens geraten. Nekressi war ein Zentrum der Ausbildung. Einige Mönche, die sich im Nekressi-Kloster betätigten, waren gleichzeitig die Hagiografen.
Der Klosterkomplex Nekressi besteht aus mehreren Kirchen und anderen klösterlichen Gebäuden. Das älteste Gebäude des Klosters, die kleine Basilika aus dem 4. Jahrhundert, ist gleichzeitig eine der ältesten noch heute vorhandenen Kirchen in Georgien. Im Kloster gibt es noch eine große Basilika aus dem 7. Jahrhundert, die ein Beispiel für eine sogenannte „Dreikirchenbasilika“, ein eigenständiger georgischer Kirchenbautyp ist. Im 8. Jahrhundert wurde in Nekressi eine neue Kirche mit der Kuppel errichtet. Im Komplex steht auch ein zweistöckiger Palast für den Bischof von Nekressi. Der Palast stammt aus dem 8.-9. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert wurde im Kloster ein Turm errichtet.

Nekresi (Georgianნეკრესი), historic town in KakhetiGeorgia, in modern day Kvareli Municipality, near the village Shilda. The town was established by king Pharnajom (around 2nd-1st centuries BC). In 4th century AD, king Thrdat built a church in this place. This church became a refuge to one of the Assyrian fathers, Abibus, in the late 6th century. Around this time Nekresi Episcopalitywas established, which existed until 19th century.
s. engl. Wikipedia

ნეკრესი – ისტორიული ქალაქი კახეთში, ახლანდელ ყვარლის მუნიციპალიტეტშისოფ. შილდის მახლობლად, მთის ფერდობზე. დააარსა მეფე ფარნაჯომმა (ძვ. წ. II-I სს.). IV საუკუნეში მეფე თრდატმა აქ ააგო ეკლესია, სადაც VI საუკუნეში დამკვიდრდა ერთი ასურელი მამათგანი - აბიბოსი. მის დროს დაარსდა ნეკრესის საეპისკოპოსო (იარსება XIX საუკუნამდე). ნეკრისს იმთავითვე მიეცა დიდი მნიშვნელობა. აქედან ვრცელდებოდა ქართლის პოლიტიკური და კულტურული გავლენა აღმოსავლეთ კავკასიონის მთიანეთზე. ნეკრესის საეპისკოპოსოს ეპარქიაში, შედიოდა არა მხოლოდ გაღმამხარი, არამედ დაღესტნის ნაწილიც (დიდოეთი). ნეკრესში გაჩაღებული იყო კულტურულ-საგანმანათლებლო მოღვაწეობა. ნეკრესელი მღვდელმთავრები (დოსითეოს ჩერქეზიშვილიზაქარია მიქაძე, XVIII ს., პოეტ-დიაკონი მოსე, XIX ს. და სხვა) იღვწოდნენ სამწერლო ასპარეზზეც.
ნეკრესის სამონასტრო კომპლექსი ქართული ხუროთმოძღვრების რამდენიმე ძეგლს აერთიანებს, რომელთაგან IV საუკუნის II ნახევრის მცირე ზომის ბაზილიკა ერთ-ერთი უძველესია საქართველოში დღემდე მოღწეული ეკლესიათაგან. დიდისამეკლესიიანი ბაზილიკა VII საუკუნის დასაწყისს განეკუთვნება. იგი გარედან გეგმით სწორკუთხაა. მთავარი ეკლესიის სამკუთხეველი სამნაწილინია. გვერდითი ეკლესიები ცენტრალურზე მოკლეა. დასავლეთით მთავარი, ხოლო ჩრდილოეთითა და სამხრეთით გვერდის შესასვლელებია. VIII-IX საუკუნების გუმბათოვანი ეკლესია გეგმის თავისებურებით გამოირჩევა. გ. ჩუბინაშვილი, ვაჩნაძიანის ყველაწმინდის მსგავსად, სამეკლესიიანი ბაზილიკის გუმბათოვან ვარიაციად მიიჩნევს. შუა კვადრატულ, გუმბათით დაგვირგვინებულ დარბაზს ერთი შვერილი - გარედან ხუთწახნაგა და შიგნით ნალისებრი ფორმის აფსიდი აქვს. ეკლესიას 3 მხრიდან გარსშემოსავლელი ეკვრის. სამხრეთით და დასავლეთით ორ-ორთაღიანი შესასვლელებია. ეპისკოპოსის ორსართულიანი სასახლისათვის (VIII-IX სს, ახლა ნანგრევებია) XVI საუკუნეში კოშკი მიუშენებიათ. მონასტრის ტერიტორიაზე არის საცხოვრებელ და სამეურნეო შენობათა ნაშთები, მცირე სამლოცველოები და სხვა.

s. kartuli Wikipedia











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Red pepper, seen in Kakheti / Rote Paprika, gesehen in Kachetien


HG an Familie Lapauri! ;-) H.




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Schweinehirte in Kachtien / Pig herding in Kakheti

Schweinehirt in Kachetien / Sommer 2005
Wie man sieht, handelt es sich nicht um die übliche rosa Rasse, der unsere auf Hochleistung gezüchteten Hausschweine angehören. Vielmehr paaren sich die Schweine oft mit den Wildschweinen im Wald. Manchmal sieht man kleinere Schweineherden ohne Ferkel auch allein im Wald.
Man kann sich vorstellen, dass diese Halb-Wildschweine, die den ganzen Tag durchs Grüne streifen, weitaus besser schmecken als die europäischen Mastschweine, die nur immer in ihren Boxen bleiben.

As you can see, this is not the usual pink, over-breeded pig-race, that we are used to in the middle of Europe. These pigs mate with wild boars in the forests, where the elder ones often ramble all by themselves.
They run through the greens all day long - so can you imagine how delicious they are? I admit, my sympathy for these pigs is somewhat malicious...

Ein Video aus 2003: / A video from 2003:



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Summertime in Gremi / Sommer in Gremi


North Germany is cold, rainy, windy - (almost) no sign of spring yet.
This picture of Gremi (province of Kakheti) gives a little warmth. It was shot in July 2005 and - yes, it was hot there!

Oh, by the way: Thanks for visiting caucasus-pictures. There´ve been more than 7000 visitors by now!

Henning(i)

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Old cinema, Telavi / Altes Kino, Telavi

Der Vorraum des alten Kinos wurde in den letzten Jahren durch eine Ballett-Schule genutzt. Nun soll daraus wieder ein Kino werden - so der letzte Stand meiner Informationen. Meine Freunde Gotscha und Ulrich planten schon, da hörten wir, dass das Gebäude verkauft ist.
Hier ein paar Aufnahmen vom Sommer 2005. Wie man sieht, ist es ziemlich verwahrlost, bietet aber unter denkmalpflegerischer Hinsicht viel Erhaltenswertes. Und wo findet man noch dieses Ambiente eines alten Lichtspielhauses?

Die Bilder vom Inneren wurden übrigens mit ISO 3600 gemacht. Ich bitte die Qualität zu entschuldigen.


The entrance-hall of the old cinema was used by a ballet-school during the last years. Now it´s going to become a cinema again (as far as I´m informed). My friends Gotscha and Ulrich already made plans, when we heard the building was sold. These are pictures of 2005. As you can see, the building is in a bad shape, but a lot of original elements were preserved. And where else can you still find this athmosphere of an old cinematograph?

Note that the photos from the inside were shot with ISO 3600 - so please excuse the quality.










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New flickr-group "Kachetien / Kakheti" --- Neue Flickr-Gruppe "Kachetien / Kakheti"


A few days ago, I started a new group on flickr. Here are some fabulous pictures:


Tamada at the Deathday Party, Kakheti region თელავი, originally uploaded by maykal.


High...Near the sky..., originally uploaded by makunia.


Gremi, originally uploaded by k e t i.





niza.jpg, originally uploaded by grijsz.




Dzveli (Old) Shuamta, originally uploaded by Paata.








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Waterbuffaloes in Kakheti / Wasserbüffel in Kachetien

Wasserbüffel habe ich nur in Kachetine gesehen; ob es in anderen Landesteilen welche gibt bekannt. Vielerorts fehlen wohl die Voraussetzungen für die Haltung dieser Tiere. Wie man auf dem Bild oben sieht, sind sie aber offensichtlich gut an die winterlichen Temperaturen im Flachland angepasst. (Das Bild wurde am Fuße des Kaukasus "hinter Achmeta" aufgenommen.)

Wasserbüffel bieten im Vergleich zu Kühen zwei Vorteile für den Menschen: Die Milche ist fettreicher, weist aber einen deutlich niedrigeren Cholesteringehalt auf. (Daraus wird der beste "Mazoni" - Georg. für Joghurt - gemacht. Ich esse in Telavi gern eine große Tasse möglichst kalten Wasserbüffel-Mazoni mit einem flach gestrichenen Teelöffel Zucker zum Frühstück. In Tbilisi ist es dagegen eher schwierig Wasserbüffel-Mazoni zu bekommen.)

Die Tiere sind im Allgemeinen sehr friedlich. In Georgien gibt es ausschließlich domestizierte Wasserbüffel, doch wie man auf dem Bild sieht, lässt man sie auch allein umher ziehen, denn sie finden den Weg nach Hause allein. Darum geben die Bauern gerne Rinderherden eine Wasserbüffelkuh mit, die die Herde allein nach Hause führen kann.

Ich mag diese urtümlich aussehenden Geschöpfe sehr.

Es gibt eine Stelle zwischen Telavi und Gremi, etwa halbe Strecke, wo man oft Wasserbüffel sieht. Hier sah ich auch den Hirten mit seiner Herde:

Im Sommer 2003 hatte ich eine Videokamera dabei. Hier ein kurzer Clip von wiederkäuenden Wasserbüffeln, die an der Straße zwischen Telavi und Gremi im Schatten lagen:



Übrigens: Wasserbüffel wühlen im Schlamm um sich vor (Blut saugenden) Insekten zu schützen.



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David Garedsha: a georgian monastery of caves / David Garedscha: ein georgisches Höhlenkloster


Chichikhuri - the firrst monument you'll see if you come from Rustavi
Tschitschichuri, erste Sehenswürdigkeit von Rustawi kommend

Cloister David Gareja, also Dawid Garedsha, David Gareji, Georgian დავითგარეჯა, was named after one of the Syrian fathers, who brought christianity to Georgia. It was founded in the 6th century. Natural and man-made caves made up for rooms and chapels. Parts of the cloister later vanished in earthquakes, exposing some of the rooms. The following pictures show the main quarter Lawra.

Das Höhlenkloster David Garedscha oder David Gareja, Georgisch დავითგარეჯა, trägt den Namen eines der 13 Syrischen Väter, die Georgien missionierten. Es wurde im 6. Jhdt. gegründet. Natürliche und von Hand geschaffene Höhlen im Sandstein wurden als Zimmer und Kapellen verwendet. Teile des Klosters wurden von Erdbeben zerstört, so dass einige Zimmer(wände) jetzt offen liegen. Die folgenden Bilder zeigen den Hauptort Lawra.










Dawit Garedscha is the furthest forepoint of christianity the East. It consists of about a dozen places, most of which are demolished. One the most eastern settlements nowadays lies on azerbaidjanian grounds. If you take the road from Rustawi you will drive right along the border to Azerbaijan, which is marked by signs from the Georgian side.

David Garedscha ist der am weitesten östlich gelegene Ort der Christenheit. Es besteht aus etwa einem Dutzend Gebäuden, von denen die meisten allerdings zu Ruinen zerfallen sind. Die östlichste dieser Siedlungen liegt heute auf aserbaidschanischem Gebiet. Nimmt man den Weg über Rustawi, so fährt man etliche Kilometer lang direkt an der aserbaidschanischen Grenze entlang. Diese ist von georgischer Seite ausgeschildert.













The landscapes around David Gareja is particularly beautiful in spring, when the fruit-trees and wild bushes blossom. But summer and harvest can be beautiful, too. Two of my favorite pictures, shot in late summertime:

Die Landschaft um Dawid Garedscha ist besonders im Frühling, wenn die Obstbäume und Sträucher rund um Lawra blühen, aber auch im Sommer und Herbst reizvoll.
Zwei meiner Lieblingsbilder aus dem Spätsommer:



There are two roads to David Gareja, so there's no need to go back on the same road. Generally speaking, the road from Rustavi is more demanding. If the paths aren't too wet it is possible to take them with a normal car; in bad weather or after heavy rain I would advise you to take a 4w-drive. The road from Sagarejo (east of Tbilissi, then south via Udabno) is generally better although some kilometers still need mending and require slow driving around the many potholes. Plan a full day for the round-trip if you aren't in a hurry.

Bizarre landscape beneath Lawra, made of layers of sanstone
Bizarre Landschaft aus Schichten von Sandstein, unterhalb von Lawra

Es gibt zwei Straßen nach Dawid Garedscha, man kann also den Hin- und Rückweg auf unterschiedlichen Strecken zurücklegen. Grundsätzlich ist die Strecke über Rustawi schwieriger, da sie über Feldwege führt, die bei gutem Wetter auch von normalen PKW gemeistert werden können; bei schlechtem Wetter oder nach starkem Regenfall ist ein vierradangetriebener Wagen notwendig. Die Straße von Sagarejo (im Osten von Tbilissi, dann über Udabno) ist grundsätzlich besser und bis auf die letzten Kilometer gepflastert; allerdings müssen einige Abschnitte wegen vieler Schlaglöcher langsam befahren werden. Planen Sie einen Tag für die Tour ein, wenn Sie es nicht eilig haben.


Further information on David Gareja on Wikipedia

Weitere Informationen über Dawid Garedscha bei Wikipedia.



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Flock of Sheep / Schafherde

(in Kakheti / in Kachetien 1998).


Fröhliche Weihnachten allerseits und ein paar stressfreie, friedliche Tage
Merry christmas to all of you and some stressfree, peaceful days

wünscht / wishes

Henning(i)

P.S.: Well, not all sheep are peaceful... Watch this:




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Lagodechi



Well, we tried to make it to the waterfall of Lagodechi, but July 05 was just too damn hot, so we enjoyed the cold water further down. Here, you can see my good friend Ulrich massaging his back in the turbulent, refreshing water. He found it difficult to leave this wonderful spot!

Oh, by the way, Ulrich is still looking for a charming georgian lady. Is there anyone out there? Please leave a message!

Naja, wir wollten eigentlich zum Wasserfall von Lagodechi, aber im Juli 05 war es einfach zu heiß; drum haben wir uns mit dem kalten Wasser weiter unten begnügt. Hier könnt ihr meinen Freund Ulrich sehen, wie er sich den Rücken von der kräftigen Strömung massieren lässt. Er hätte hier noch sehr viel länger bleiben können...

Ach so, Ulrich sucht noch nach einer charmanten Georgierin. (Ich hab ja schon eine...) Also, bitte eine Nachricht hinterlassen - ich leite sie gern weiter!

p+üp

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Chatchapuri / Chatschapuri


This lady made chatchapuri for her guests (summer 05). Chatchapuri is to Georgiens what pizza and spaghetti are for Italiens - THE national dish. It consists of dough and a special, rather salty cheese inside. Finally, it is usually covered with some melted butter.
Altough this type - called Imeruli - could be regarded as standard, there are a number of variations: Adjaruli, Megreuli and Penovani. Adjaruli, from the region Adjara at the black sea shore, has the form of an "open" ship (meaning you see the cheese) and comes with an egg and a spoon of butter on top. The megreuli type has a different crust on top than the Imeruli while the penovani type is made with puff pastry.
Its difficult to find a substitute for georgian cheese. Some people abroad take a mixture of mozzarella and sheep-cheese, but it will never taste the same. So go to Georgia to find out how delicious all types of chatchapuri are!

Diese Dame machte Chatschapuri für ihre Gäste (Sommer 05). Chatschapuri ist für Georgier, was Pizza und Spaghetti für Italiener bedeutet. Er wird aus Teig und einem besonderen, recht salzig schmeckenden Käse zubereitet. Schließlich wird er mit Butter bestrichen.
Obwohl diese Art - die Imeruli genannt wird - als Standard bezeichnet werden kann, gibt es mehrere Variationen: Adjaruli, Megreuli und Penowani. Adjaruli, aus der Region Adjara am Schwarzen Meer, hat die Form eines "offenen" Schiffes, in dem man ein Ei auf dem Käse schwimmen sieht. Ein Löffel Butter darf nicht fehlen. Die megrelische Variante hat eine andere Oberfläche als der Imeruli, während Penowani mit Blätterteig hergestellt wird.
Es ist schwierig, außerhalb Georgiens einen Ersatz für den georgischen Käse zu finden. Mozzarella und Schafskäse gemischt kommen dem Geschmack am nächsten, schmecken aber lange nicht so gut. Also, auf nach Georgien!

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Baking bread / Brot backen


Lavashi is a type of bread that is made everywhere in Georgia. If it´s fresh (especially when still hot) it is -yum yum - delicious, the next day like chewing-gum, afterwards very hard. It is made in an oven called "tone" ("o" like in h-o-rse, "e" like in w-e-ll). "Tones" are made of clay. The fire burns on the bottom.
I took this photo in a village named Botchischevi (near Tsnori, province of Kacheti).

Lawaschi is eine Brotsorte, die überall in Georgien hergestellt wird. Wenn es frisch ist (insbesondere wenn noch warm), ist es super lecker, den nächsten Tag aber schon wie Kaugummi, am dritten Tag steinhart. Der Ofen heißt "Tone" und wird aus Lehm hergestellt. Das Feuer brennt auf dem Boden. Der frische Teig wird an die Seiten "geklebt".
Dieses Foto habe ich in einem kleinen Dorf namens Botchischewi (nahe Tsnori, Provinz Kachetien) geschossen.

As I write these lines, I remember asking one of my pupils in school in 1997, why he hadn´t attended school for a week (or was it more?). Well, first he told me that his grandfather had did. I felt sorry, but insisted: Why hadn´t he come for so many days? Then he told me his aunt or uncle had died. Again, I felt sorry for him. But when he told me afterwards, that his grandmother had died because she fell into an oven, I send him away and felt mucked around.
Well, I was wrong. When I first saw a "tone", I understood. (A "tone" is about 1,5 m high and buried into the ground.)

Wie ich diese Zeilen schreibe, fällt mir die Geschichte eines Schülers ein, der mir 1997 auf die Frage, warum er über eine Woche (oder waren es zwei?) gefehlt habe, erzählte, dass sein Großvater gestorben sei. Ich sprach ihm mein Beileid aus und fragte weiter, warum er nicht nach ein, zwei Tagen wieder in die Schule gegangen sei. Da fuhr er fort, sein Onkel (oder war es seine Tante?) sei gestorben. Das tat mir natürlich wieder leid. Als er dann aber nachschob, seine Oma sei in einen Ofen gefallen und gestorben, fühlte ich mich verarscht.
Nun, ich lag falsch. Als ich das erste Mal eine "tone" sah, habe ich verstanden. (Eine "tone" ist ungefähr 1,5 tief und in den Boden eingegraben.)

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Children from Tsnori / Kinder aus Tsnori


(Tsnori is a little town in east Kacheti. Tsnori ist eine kleine Stadt im Osten von Kachetien.)

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My friend Gotcha / Mein Freund Gotscha


drives a 28year old Opel Ascona (Vauxhall Cavalier). This car can´t be used for long distances anymore, but is still valuable for transport in the city of Telavi and the surrounding villages.
fährt einen 28 Jahre alten Opel Ascona. Der Wagen taugt nicht mehr für Überlandstrecken, verrichtet aber in Telawi und den angrenzenden Dörfern noch wertvolle Dienste.

I got to know Gotcha, when I was teaching German at the secondary school no. 9 in Telavi. (In fact, Gotsha´s father, who had come from Armenia, had been head of the school in former times, when it still was a russian school.) Gotcha´s profession was engineer of bridge-building; when the soviet-union collapsed he "received" an old copier from the state-owned conglomerate, where he had worked before. As the school didn´t own a copier (of no use without electricity and unaffordable anyways), I went to his home for copies. Gotscha had three possibilities to get electricity: by the city (rarely), a large generator, and, well, the georgian way. If you wonder, what that meant, take a look at the following picture. SOME buildings were always provided with electricity...
Ich habe Gotscha kennengelernt, als ich 1996-97 Lehrer an der Mittelschule Nr. 9 in Telawi war. (Gotschas Vater, der aus Armenien stammte, war dort Schulleiter, als sie noch russische Schule war.) Gotscha ist gelernter Brückenbauingeneur und "erbte" aus seinem Kombinat einen Kopierer, als es dort keine Arbeit mehr gab. Die Schule besaß keinen Kopierer (da gab es ganz andere Wünsche - und was sollte man mit einem Kopierer ohne Strom?), also ging ich hin und wieder zu Gotscha, der in der Nachbarschaft wohnte. Gotscha hatte drei Möglichkeiten Strom für den Kopierer zu bekommen: über das städtische Netz (selten), einen großen Generator in der Nachbarschaft und, nun ja, auf georgische Art. Wie man sich das vorzustellen hat, kann man anhand des nächsten Bildes erahnen. EINIGE Gebäude wurden eben immer mit Strom versorgt...

("wild" electricity lines in Telavi / "wilde" Elektroleitungen in Telawi)


Since then, Gotcha has had numous jobs: building site supervision, manager of a rolling eye-clinic, jobs in the city´s administration... But his biggest wish is to build bridges again.
Seither hat Gotscha, wie viele Georgier, die verschiedensten Jobs gehabt: Bauleiter, Manager einer rollenden Augenklinik, Tätigkeiten in der städtischen Verwaltung... Sein größter Wunsch aber wäre es wieder Brücken zu bauen.


His wife Manana is an eye-doctor, practicing in Telavi. She also runs the household. Much to the contrary of the following picture, Gotcha would never take a cooking-spoon into his hands - except for tasking, of course. ;-) - and a snap-shot!
Seine Frau Manana ist Augenärztin in Telawi. Sie führt außerdem den Haushalt. Anders als das letzte Bild suggeriert, würde Gotscha nie zum Kochlöffel greifen - außer zum Probieren natürlich ;-) - und für einen Schnappschuss!


This picture is interesting for another reason: It shows a typical georgian kitchen-equipping: gas- AND electro-stove as well as a little water-keg as water usually doesn´t run from the tab, but has to be brought from public fountains. For the bathroom, Gotcha built a well behind the house.
Das Bild ist aber aus einem anderen Grund interessant, zeigt es doch eine typisch georgische Küchenausstattung: Mit Gas- UND Elektroherd sowie einem Wasserfässchen - denn allzu oft kommt das Wasser nicht aus der Leitung, sondern aus dem nächsten öffentlichen Brunnen. Für das Brauchwasser hat Gotscha eine Zisterne hinter dem Haus gebaut.

His oldest sun Goga spent a year with a german host-family in 2004/05. Since a year he studies a the germanspeaking branch of the Technical University Tbilissi. His younger son Sandro (of whom I don´t have a picture, unfortunatly) still goes to school.
Sein ältester Sohn Goga hat 2004-05 ein Jahr in einer deutschen Familie als Austauschschüler gelebt. Er studiert jetzt an der deutschsprachigen Fakultät der Technischen Universität Tbilissi. Der jüngere Sohn Sandro (von dem ich leider kein Bild habe) geht noch zur Schule.

Ok, a last picture - with Manana, Gotcha and me in the middle:
Ok, ein letztes Bild - mit Manana, Gotscha und mir in der Mitte:




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