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Kehrt Ivanishvili offiziell in die Politik zurück?



"Der ehemalige Premierminister Bidzina Ivanishvili soll wieder Vorsitzender der Partei „Georgischer Traum“ (GD) werden. Das hat der amtierende Parteivorsitzende und Premierminister, Giorgi Kvirikashvili, nach einem Treffen der Parteiführung erklärt.
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Kritiker haben immer wieder den Vorwurf erhoben, Ivanishvili habe sich entgegen seiner Aussagen nie ganz aus der Tagespolitik zurückgezogen, sondern halte im Hintergrund immer noch alle Fäden in der Hand. Vertreter von Partei, Regierungsfraktion und Kabinett haben dies stets ausdrücklich verneint.

Die Nachricht über einen Wechsel an der Spitze der Partei „Georgischer Traum“ kommt in einer Phase innerparteilicher Differenzen, die ausgelöst wurden durch den Austritt eines prominenten Partei- und Fraktionsmitglieds und die seit Wochen für erhebliche Unruhe und teilweise wenig vorteilhafte Berichterstattung in den Medien sorgen."

http://georgien-aktuell.info/de/politik/article/13686-ivanishvili

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FAZ: Ein Sieg für die Verlierer

02.10.2012 ·  Der friedliche Ausgang der Parlamentswahl zeigt, dass Georgien den demokratischen Weg weitergeht. Das ist auch ein Verdienst der georgischen Gesellschaft. Sie will die Westintegration.
Der Sieg der Opposition in der Parlamentswahl in Georgien ist auch ein Sieg von Präsident Micheil Saakaschwili und seiner Mannschaft. Auch wenn sie an den Urnen eine schwere Niederlage erlitten haben: Der Ausgang der Wahl zeigt, dass ihre Politik Georgien seit der Rosenrevolution von 2003  ein Maß an Demokratie gebracht hat, das – abgesehen von den drei baltischen Staaten, die EU-Mitglieder sind – kein anderes Land im postsowjetischen Raum erreicht hat. Das heißt jedoch nicht, dass die bisherige Regierung wirklich demokratisch war. Ihre vielen Versuche während des Wahlkampfs, die Opposition einzuschüchtern und zu behindern, zeigen, dass Saakaschwili und seine Mannschaft durchaus autoritäre Neigungen hatten.
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Saakaschwili gesteht Niederlage ein


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Georgiens Präsident Micheil Saakaschwili hat die Niederlage seiner Partei bei der Parlamentswahl in Georgien eingestanden. Seine Partei gehe in die Opposition, kündigte Saakaschwili in einer Fernsehansprache an. Den eindeutigen Wahlsieg hat die Bewegung „Georgischer Traum“ um den Milliardär Bidzina Iwanischwili errungen.
Das vom 56 Jahre alten Milliardär angeführte Bündnis lag bei 53 Prozent der Stimmen nach Auszählung von etwa einem Viertel der Wahlzettel, wie die Wahlkommission in Tiflis am Dienstagvormittag mitteilte. Die Partei „Vereinte Nationale Bewegung“ Saakaschwilis kam demnach auf 41,7 Prozent der Stimmen.
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Lesen Sie den gesamten Text: FAZ

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