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House in Truso Valley - Haus im Truso-Tal


This is one of the very few inhabited houses in the last (?) village of Truso-valley. The mountains are definitely ossetian (seperatist) area that claims to be independent. The tent on the lower mountain-slope probably hosts border guards - Georgians or Ossetians?

Dies ist eines der sehr wenigen bewohnten Häuser im letzten (?) Dorf des Truso-Tals. Die Berge im Hintergrund gehören zum separatistischen Gebiet Süd-Ossetien, das auf Unabhängigkeit von Georgien besteht. Das Zelt beherbergt wahrscheinlich Grenztruppen - georgische oder ossetische?




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Crosses in Truso-Valley / Kreuze im Truso-Tal

Cross-stone with cyrillic letters near the first ossetian village behind Kobi.
Kreuzstein mit kyrillischer Inschrift nahe dem ersten ossetischen Dorf hinter Kobi.




(Reviewed / Verändert:)

Where the valley opens, you can see from far this cross-stone with two slavic crosses (note the pedestal!). Evidence to ossetian culture?

Wo sich das Tal öffnet, begegnet man auf freiem Feld diesem Kreuzstein mit zwei slawischem Kreuzen (Sockel!). Ein Hinweis auf einst ossetisch besiedeltes Gebiet?

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Shepherd and his wife in Truso valley / Schäfer und seine Frau im Truso-Tal


The truso-valley runs from Kobi, a little "village" about 15 south of Kasbegi, to the mountains of South-Ossetia. If you pass the first cross-stone, you will notice inscriptions with cyrillic letters. Shortly afterwards you reach the first ossetian village. Keep on hiking towards the spring and you will see further villages in an opening valley. Most of them consist of ruins.

Das Truso-Tal erstreckt sich von Kobi, einer kleinen Ortschaft etwa 15 km südlich von Kasbegi, zu den Bergen von Süd-Ossetien. Schon an dem ersten alten Wege-Kreuz stellt man Inschriften in kyrillischer Sprache fest. Später dann trifft man auf ein erstes ossetisches Dorf. Wandert man den Fluss Terek in Richtung seines Ursprungs weiter, so gelangt man zu weiteren Dörfern, die sich bei näherem Betrachten teilweise als Ruinen offenbaren.

When the sovietunion fell apart and Georgia became independent, the status of the autonomous regions and ethnic minorities was heavily disputed. In soviet Georgia, three autonomous regions had existed since the period of Stalin: Abchasia, South-Ossetia and Adcharia. Until 1993, the two of these regions (Abchasia and South-Ossetia) had fought secessionist wars, that were fueled by excessive nationalism as well as the role of the russian government. On the one hand side it fought secessionist movements itself (Tchetchenia!), on the other hand it supported more or less openly secessionists operating in Georgia. Russian UN-peacekeepers in Abchasia and South-Ossetia are absurd.

Als die Sowjetunion sich auflöste und Georgien seine Unabhängigkeit erstritt, da stellte sich hier wie auch auf dem Gebiet der Russischen Föderation (Tschetschenien!) die Frage nach dem Status der vielen ethnischen Minderheiten. Drei autonome Regionen hatte es in der Georgischen Sovietrepublik gegeben: Abchasien, Süd-Ossetien und Adscharien.
Bis 1993 entwickelten sich auf georgischem Gebiet insbesondere zwei kriegerische Konflikte aus der verworrenen Lage, wozu der überzogene Nationalismus auf beiden Seiten ebenso beitrug wie die Haltung Moskaus, das separatistische Bewegungen auf eigenem Gebiet bekämpft(e), in Georgien jedoch recht unverhohlen unterstützt(e). Russische UN-Blauhelme in Abchasien und Süd-Ossetien - wie absurd!

North-Ossetia is one of the north-caucasian "republics" of the Russian Federation. Ossetians are the only christian people forming their own republic in the islamic north-caucasus. They hope that with the help of Russia both parts of Ossetia will eventually join (i.e. be part of the Russian Federation, because an independent Ossetia is for a number of reasons totally illusionary.)

Nord-Ossetien liegt auf russischem Gebiet; als einziges christliches Volk des Nordkaukasus sehen die Osseten im Süden wie im Norden ihren wichtigsten Verbündeten in Russland. Und so wünschen die Süd-Osseten eine Vereinigung ihres Territoriums mit Nord-Ossetien.

So behind these last two villages the unmarked frontier of South-Ossetia begins. (See this picture.) Does the tent on one of the lower mountain-slope in the background serve military-reasons? The villages in the foreground were partly destroyed. Today, this shepherd lives with his wife in one of the abandoned houses. They own a herd of 60 heads of cattle. They invited us very friendly to have a tea and some self-made cheese with them. He told us that he lives there only in summer. If he has to sell some of the cattle in the capital, he walks them about 10 (!) days over the mountains-passes; otherwise they sell selfmade cheese. There is no electricity of course, but magnificent nature in abundance.

Hinter diesen letzten zwei Dörfern (siehe Bild) also fängt Süd-Ossetien an; sie wurden jedoch im Verlaufe des - sollen wir sagen: Bürger- oder Bandenkriegs? - zerstört. Heute lebt dieser aserbaidschanische Schäfer hier mit seiner Frau und 60 Rindern. Wir wurden auf unserer Wanderung sehr freundlich zum Tee eingeladen und mit Brot und selbst gemachtem Käse bewirtet. Er erzählte uns, dass er nur im Sommer hier lebt und sich in dieses von Osseten verlassene Dorf "einquartiert" hatte. (Offenbar kann ein Aserbaidschaner als neutral in diesem Konflikt gelten.) Wenn er Kühe in der Hauptstadt verkauft, so wandert er zehn (!) Tage zu Fuß über die Passstraßen, ansonsten verkauft er den Käse, den seine Frau und er selbst herstellen. Strom gibt es natürlich keinen, dafür grandiose Natur soweit das Auge blickt...

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Truso Valley - Das Truso-Tal


Auf der Georgischen Heerstraße, ungefähr 15 km südlich von Kasbegi im Kaukasus gelegen, sieht Kobi aus wie der letzte Vorposten der Zivilisation. Wenn man sein Auto im ersten Dorf hinter Kobi parkt (etwa 5 km die Abzweigung und der Schlaglochpiste nach), sollte man ein paar von den Männern fragen, die fühlen sich dann für das Auto verantwortlich. Ein bisschen Russisch wird sicher nicht unwillkommen sein. Man wandert nach Westen, das Tal wird bald enger und macht ein paar Biegungen bis es sich in diese Ebene öffnet. Von hier sieht man die Berge Süd-Ossetiens. Als wir im Juli weiter marschiert sind, kam uns ein israelisches Paar entgegen, das ziemliche Angst hatte vor einem halben Dutzend unfreundlicher und bewaffneter Männer, die sie nach ihren Pässen gefragt hätten. Mehr zu dieser Geschichte in einem der nachfolgenden Bildbeschreibungen.

Das nächste Bild wurde hinter dem Dorf gemacht, das man am Ende der "Straße" erkennt.

On the georgian military road, about 15 km south of Kasbegi in the Caucasus, Kobi looks like the last forepoint in the wilderness. Take the turn-off, follow the potholes and park your car near the little river. When I was there in summer 05, it was possible to cross the river and park the car in the village over the river. It is an Ossetian settlement. If you ask some Ossetian men if it´s possible to park the car in a certain place, they will feel responsible for their guests. Some words of Russian should be appreciated. Hike to the west, the valley will make some turns and finally opens up to this plain. From here you can see the mountains of South-Ossetia. When we marched further in July 2005, an Israeli couple reached us terrified, because they had met half a dozen unfriendly armed men who asked them for their passports. This story will be continued.

The next photo was shot behind the village that you see in the center of the picture.





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