BBC: Georgia accused of targeting civilians / BBC berichtet über georgische Kriegsverbrechen in Süd-Ossetien

The BBC has discovered evidence that Georgia may have committed war crimes in its attack on its breakaway region of South Ossetia in August. Eyewitnesses have described how its tanks fired directly into an apartment block, and how civilians were shot at as they tried to escape the fighting.
Research by the international investigative organisation Human Rights Watch also points to indiscriminate use of force by the Georgian military, and the possible deliberate targeting of civilians."
...

Aus der Zusammenfassung auf Georgien-Nachrichten:
...
"Die BBC hat am Dienstag einen Bericht veröffentlicht, der den georgischen Streitkräften beim Angriff auf die abtrünnige Teilrepublik Südossetien Kriegsverbrechen vorwirft. Dabei stützt sich die BBC auf Zeugenaussagen, die vor Ort aufgenommen worden sind. Die georgische Regierung wies die Darstellung des Senders zurück.
Dabei berichtete die BBC darüber, dass die georgischen Streitkräfte aus ihren Panzern heraus auf Wohnhochhäuser geschossen hätten. Als die dort wohnenden Zivilisten flohen, sei auf sie geschossen worden.
Die BBC stützt sich dabei auch auf Recherchen von Human Rights Watch (HRW). Mitarbeiter von HRW hatten bereits wenige Tage nach dem Ende der Kampfhandlungen vor Ort recherchiert.
"



"Your reserve - the country's reserve". Seen end of August 2008 on the street from the center to the airport (since 2005: George-Bush-Boulevard)

"Deine Reserve - die Landesreserve". Gesehen Ende August auf der Straße, die vom Zentrum zum Flughafen führt (seit 2005: George Bush-Boulevard)



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Haber: Schäden in abtrünniger Teilrepublik in Georgien geringer als erwartet

Der Leiter der Beobachtermission der EU in Georgien (EUMM), der deutsche Diplomat Hansjörg Haber, hat am Samstag Stellung zu den Ergebnissen der ersten Wochen der Mission genommen. Dabei zeigte sich Haber eigenen Worten zu Folge „angenehm überrascht“ darüber, dass es die in der abtrünnigen georgischen Teilrepublik Südossetien zu beobachtenden Schäden weit geringer als erwartet waren. Die Angaben der international nicht anerkannten Führung der abtrünnigen Teilrepublik bezeichnete er als übertrieben.

Der gesamte Artikel findet sich hier.

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Press Freedom in the Caucasus / Pressefreiheit im Kaukasus

Pressefreiheit nach Angaben von Reporters sans frontiers / Reporter ohne Grenzen
Press freedom according to Reporters sans frontiers / Reporters without borders


Annual Press Freedom Index 2007:

66 Georgien / Georgia (2006: 89)
77 Armenien / Armenia (2006: 101)
139 Aserbaidschan / Azerbaijshan (2006: 135)
144 Russland / Russia (2006: 147)


"Bloggers now threatened as much as journalists in the traditional media"

"Russia (144th) is not progressing. Anna Politkovskaya’s murder in October 2006, the failure to punish those responsible for murdering journalists, and the still glaring lack of diversity in the media, especially the broadcast media, weighed heavily in the evaluation of press freedom in Russia."

for comparison:

1 Island + Norwegen / Iceland + Norway
20 Deutschland / Germany
24 Großbritannien / United Kingdom
31 Frankreich / France
35 Italien / Italy
48 Vereinigte Staaten von Amerika / USA
101 Türkei / Turkey
166 Iran


The full table


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Somewhere in Armenia / Irgendwo in Armenien




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News for the Caucasus 10-21-08 / Nachrichten für den Kaukasus 21.10.08

Aserbaidschan / Azerbaijan

Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF/ROG) hat die Berichterstattung aserbaidschanischer Medien vor der Präsidentschaftswahl am 15. Oktober kritisiert. (Standard, Österreich)
"Über die Gegenkandidaten und ihre Programme hätten die Medien hingegen sehr wenig berichtet. Vergleiche der Wahlprogramme und vertiefende Debatten zwischen den Kandidaten fanden laut den Erhebungen von Reporter ohne Grenzen nicht statt. Auch Berichte über den Wahlboykott der wichtigsten Oppositionsparteien seien verschwindend gering gewesen. "Die Medien haben ihre Rolle als unabhängige Berichterstatter nicht erfüllt. Die Wähler hatten keinen Zugang zu vollständigen Informationen", so RSF."




Berg-Karabach / Nagorny Karabach / Nagorno-Karabakh

Bringt Moskau Bewegung im Streit um Nagorny Karabach? (Standard, Österreich)

"Der russische Präsident Dmitri Medwedew erklärte am Dienstag bei einem Besuch in Armenien, er werde als Gastgeber Friedensgespräche zwischen den beiden verfeindeten Nachbarn vermitteln. Die Gespräche zwischen den Konfliktparteien hätten ein fortgeschrittenes Stadium erreicht, beide schienen bereit, nach einer Lösung zu suchen. Details zu den Verhandlungen und einen Zeitpunkt für die Gespräche nannte Medwedew nicht."

Ein fortgeschrittenes Stadium ist angesichts der vergangenen 14 Jahre eine nette Umschreibung.


Turkey would make efforts to settle all frozen conflicts in its region, including the Nagorno-Karabakh issue, during its membership to the United Nations Security Council, an envoy said Tuesday. (Hot News Turkey.com)
"As a member of the U.N. Security Council, Turkey will try to settle all frozen conflicts, including the Armenian-Azerbaijani issue," Kilic was quoted as saying by the Day.az website.

Turkey will have broader opportunities in the resolution of international and regional problems, he added.

Experts say Turkey's tendency to find a middle path between contending parties would increase with its Security Council membership instead of forcing the taking of sides."



Georgien / Georgia

Levan Gachechiladze, a former opposition presidential candidate: "The November 7 rally will be absolutely peaceful" (Civil Georgia)

“We, the New Rights, our partner political organizations and our supporters from the civil society, plan to offer to the society starting from November 7 a new type of opposition movement, which will be able to cope with the threats existing inside the country, as well those coming from outside, such as Russian aggression,” Pikria Chikhradze said at a press conference. “We plan to do it in close cooperation with the international organizations, the representatives of international community.”

She, however, refrained from speaking about the details of this “movement.”

“I will speak about it when time comes,” she said. “I do not plan to speak about it in advance, but this wave and this movement will be launched.”

Well, she DID speak in advance, but where is the political program? And who will take part in the "new movement"?




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News for the Caucasus 10-20-08 / Nachrichten für den Kaukasus 20.10.08

News of today: Die Nachrichten von heute:

Armenien / Armenia

Medvedev to pay two-day official visit to Armenia (Itar Tass)



Berg Karabach / Nagorny-Karabakh

Der vergessene Krieg um den "Garten in den Bergen" (Berg-Karabach) (SWR)
Die am Konflikt beteiligten Staaten - Aserbaidschan und die ''Schutzmacht'' Armenien - scheinen noch weit entfernt von konkreten Schritten zu einem Frieden zu sein. Einerseits seien die Menschen beider Staaten gegen Kompromisse mit dem Gegner, erklärt Politikexperte Wartan Pogosjan in Armeniens Hauptstadt Jerewan. Andererseits würden beide Regierungen eine ständige Kriegsgefahr heraufbeschwören, um demokratische Reformen im eigenen Land zu verzögern. Tatsächlich stiegen die Militärausgaben in den vergangenen Jahren kontinuierlich an - sowohl in Armenien als auch in Aserbaidschan.


OSCE to Monitor Armenia-Azerbaijan Troops Contact Line (News Trend, Az)



Aserbaidschan / Azerbaijan

Energieversorgung des Westens in Gefahr (Handelsblatt)
"Tamam Bayatly, Sprecherin von BP in Aserbaidschan, räumt ein, dass die [von Aserbaidschan nach Georgien verlaufenden] Gasröhre aus Sicherheitsgründen während des Krieges abgedreht worden sei, die BTC aber nur wenige Tage wegen eines Feuers im türkischen Teil der Leitung. Allerdings gesteht sie zu, dass die ebenfalls von den Londonern geführte Ölröhre von Baku in den georgischen Schwarzmeerhafen Supsa weiter geschlossen bleibe „bis wir die Sicherheitslage einschätzen können“. Zudem hat Baku nach Informationen aus diplomatischen Kreisen während des Kriegs versucht, erstmals Gas über Russland zu exportieren: „Moskau habe das begrüßt, aber hinzugefügt, ’leider’ ist die Leitung so veraltet, dass dies nicht gehe“.

Dies seien klare „Liebesgrüße aus Moskau“: Kremlchef Dmitrij Medwedjew macht dem Westen in Aserbaidschan noch unverhohlener Konkurrenz. So hat Russlands führender Energiekonzern Gazprom Baku unterbreitet, das gesamte aserbaidschanisches Erdgas aufzukaufen. Damit wäre der Traum des Westens, über den Bau der so genannten Nabucco-Pipeline erstmals auch Erdgas aus den Nachfolgestaaten der UdSSR an Russland vorbei Erdgas beziehen zu können ausgeträumt. „Russland hat mit dem Georgien-Krieg klargemacht, dass im post-sowjetischen Raum wieder alles von Moskau bestimmt wird und Baku hat dies begriffen“, sagt an anderer westlicher Gesandter in Baku. Im Energiepoker am Kaspischen Meer gehe es für den Westen in den kommenden Monaten „um alles oder nichts“."



Russland / Russia

Russland spielt mit Muskeln, die es nicht hat (BAZ online)
"Das Projekt ist geheim, Präsident Dmitri Medwedew hat aber ein paar Eckpunkte verraten. «Wir brauchen eine Armee mit allermodernsten Waffen», sagte er kürzlich. Bis 2020 soll das Land neue Atomsprengköpfe, Kampfschiffe, Atom-U-Boote und eine satellitengestützte Luftabwehr erhalten. Das Verteidigungsbudget wächst kräftig: allein im kommenden Jahr um ein Viertel auf 53 Milliarden Dollar.

Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow kündigte zudem eine Umkrempelung der Armeestruktur an. Die Zahl der Soldaten soll in den nächsten vier Jahren von 1,134 Millionen auf eine Million reduziert werden. Beschnitten werden soll insbesondere das Offizierkorps: von derzeit 330'000 Offizieren auf weniger als die Hälfte. Im Visier ist auch der aufgeblähte Generalstab. Jeder zweite General müsse, heisst es in Moskau, demnächst den Hut nehmen."


Transnistrien Russlands europäischer Vorposten
(Welt Online)
"Moskau spielt offensichtlich mit den Moldawiern ein Spielchen, das auch in der Ukraine und Georgien gut funktioniert hat: Halte die Spannung hoch, früher oder später tappen sie in die Falle. Und so bleiben die Moldawier - deren Reform- und Menschenrechtsbilanz im Übrigen keinesfalls besser ausfällt als jene der Transnistrier - gegenüber dem großen Bruder auf Defensivkurs: Wenn es etwa um eine Nato-Perspektive geht, dann pocht Chisinau stets laut auf seine militärische Neutralität. Und die Russen belohnen es, indem sie den Deckel auf Transnistrien halten."




Türkei / Turkey

Staat entschuldigt sich für in Haft zu Tode Geprügelten
(Readers Edition)

Die Türkei macht Ex-Militärs den Prozess
(Welt Online)

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Atatürk Mausoleum, Ankara / Ataturk Mausoleum, Ankara

Bombastische Architektur, die den Einzelnen durch schiere Größe zu beeindrucken versucht.
Bombastic architecture, designed to impress the individual by overwhelming size.


Der weitläufige Innenhof verlangt nach Menschenmassen.
The ample courtyard demands large crowds.

The sarcophage / Der Sarkophag

Tatsächlich ist das Mausoleum ein Wallfahrtsor mit persönlichen Gegenständen Atatürks.
In fact, the mausoleum is a place of pilgrimage, with personal belongings of Ataturk.

Atatürks Vermächtnis:
das Selbsterständnis der Armee. Das Militär putschte dreimal seit 1960.


Ataturk's bequest:
the self image of the turkish armee. There were 3 military putsches since 1960.

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Turtle Lake, Tbilisi / Schildkrötensee, Tbilissi / Kus Tba / კუს ტბა

Turtle lake, Tbilisi
Schildkrötensee, Tbilissi

One of the cafés, late afternoon
Eines der Cafés am späten Nachmittag

Looking down on modern Tbilisi
Blick auf das moderne Tbilissi

Cable car, ascending from a corner of Wake Park to Kus Tba / Turtle Lake
Seilbahn zum Kus Tba, Schildkrötensee. (Basisstation neben dem Wakepark.)

Upper cable car station near Kus Tba / Turtle Lake
Obere Station nahe Kus Tba / Schildkrötensee

Englisch Wikipedia:
Turtle Lake is located on the wooded northern slope of Mtatsminda Mount at elevation of 686.7 m above sea level and fed by a small river Varazis-Khevi, a tributary to the Mtkvari (Kura). The area of surface is 0.034 km², while the catchment area is 0.4 km². Maximal depth is 2.6 m.

Full article here.


summer 2010: cable car out of service



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"As Russia has helped Abkhazia and South Ossetia, we expected the same from America." Discussing politics with Georgian pensioneers at Turtle Lake

Tara Bahrampour listens to Georgian pensioneers discussing politics at Turtle Lake, Tbilisi:

"I'm not pleased with how Europe has reacted," said Merab Saqvarelidze, 60, a doctor. Recalling Europe's appeasement of Hitler in the 1930s, he said, "Georgia doesn't need the same mistakes. Georgia needs, now, weapons and Stinger rockets. The Americans give Israel weapons and rockets, and for us they sent only candies and water" — a reference to humanitarian aid.

"And shampoo," said Giorgi Sikharulidze, 55.

In the crisp morning air, joggers bounced by and young mothers chatted over baby carriages. Cups of strong Turkish coffee were served. From the next table came the sound of dice hitting a backgammon board.

Whether the participants are talking about U.S. assistance or how ancient feasting traditions are being lost in Georgia's transition to capitalism, the style of these daily discussions is similar: Arms flail. Voices rise. Occasionally, the plastic table is pounded.

"Even when there are only four or five Georgians," Sikharulidze said, "they are arguing all the time."

Sometimes they argue with people who are not there. For example, with President Bush, over his September speech at the United Nations. "He should have been more critical," said Temo Gotsadze, 67, a bearded artist. "He did not defend Georgia as much as he should."

"Georgia is being punished," Saqvarelidze said, "because between two powerful countries, it chose America."

Should it have chosen Russia? The men shook their heads. No. Still, though, "We were expecting much more than just words," Sikharulidze said. "For example, as Russia has helped Abkhazia and South Ossetia, we expected the same from America."

Read the full article (Washington Post) here.




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Zwei alte Georgier / Two old Georgians


sitting in the shadow on a hot afternoon in August 2008, near Sagaredsho. Places like these, always IN FRONT of the house and near the street, are social places of the neighborhood, called "birsha".

im Schatten an einem heißen August-Nachmittag, nahe Sagaredscho. Orte wie dieser, immer VOR dem Haus und nahe der Straße, sind Treffpunkte der Nachbarschaft. Im Georgischen heißen sie "birscha".

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What's in the news for Georgia and Armenia today

South-Ossetian leader Kokoity: "The bias of international observers is clear. Their activities are not helping the situation, they are making it worse".

Full article (AFP) here.



Spain Calls for Closer EU-Georgia Ties: "We are working on certain practical steps of visa facilitation, some free-trade relationship, but I think we need a political signal... and this signal could be a potential agreement between Georgia and the European Union."

Full article (Deutsche Welle) here.



Spain: Georgia should get NATO membership: "Spain will champion Georgia's bid to join NATO and build closer ties with the European Union when Madrid takes the EU's rotating presidency in 2010, the Spanish foreign minister said Saturday.

Miguel Moratinos also pledged to increase ties with Georgia and spoke forcefully in defense of its territorial integrity.

"Always, Spain has defended this principle, not like other countries that consider that this principle can be used in certain circumstances," he said at a news conference."

Read the full article here.

Obama or McCain - who is better for Armenia? "...both candidates have issued statements intended to solicit the votes and financial support of Armenian-Americans. Both have praised Armenians for their significant contributions to America. They have addressed the tragedy of the Armenians in the Ottoman Empire, but the glaring difference between the two is over the use of the word “genocide.” McCain carefully avoided the term, but Obama did not hesitate to call the calamity of 1915, genocide. He said, “The Armenian Genocide is not an allegation, a personal opinion or a point of view, but rather a widely documented fact supported by an overwhelming body of historical evidence. The facts are undeniable.”

Moreover, the statements of both candidates on contemporary Armenian issues differ as well. McCain said he “appreciated Armenia’s support of coalition forces in Iraq and Kosovo” and added that in his visits to Armenia he was impressed with “the tremendous progress made in very difficult circumstances,” difficulties which he did not identify. On the other hand, Obama showed no hesitation to state the causes of hardship. He said, “I will promote Armenian security by seeking an end to the Turkish and Azerbaijani blockades, and by working for a lasting and durable settlement of the Nagorno Karabakh conflict that is agreeable to all parties.” The reaction to these statements in Baku and Ankara showed wide concern about Obama’s strong support for Armenia’s security future. Press accounts clearly were fearful of an Obama presidency.

Under a McCain Administration, the current attitudes in Washington towards the South Caucasus will continue to tilt towards Baku for reasons of energy resources and Azerbaijan’s proximity to a problematic Iran. Bush and McCain demand wider sanctions against Tehran and view Iran as a threat to the security of Israel and American interests in the Middle East. Obama’s stated willingness for direct talks with the Iranian regime has been derided by the McCain campaign as evidence of weak leadership.

Under these circumstances, the Armenian government faces valid security concerns. Yerevan should be aware that a McCain Administration is likely to continue the current cozy relations with Azerbaijan. Washington views Caspian oil as an alternative source of petroleum be that from the Middle East or Russia. This reality is the prime motivation for Washington’s Caucasus’ policy. And there is also the legitimate worry that America’s silence at Baku’s rapid militarization and large-scale arms sales from Israel is a growing security problem for Karabakh and Armenia."

Read the full article here.

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Saakashvili: "Level of democracy is a matter of our national security”

“Transparent election is a matter of our prestige,” he pointed out and added that Georgia should not give a reason to the international community to say that Georgia is not a democracy. He suggested that lack of democracy in Georgia would give a pretext to EU to stop pressuring Russia over Georgia. “So level of democracy is a matter of our national security as well,” he added.

Seven parties are contesting for 18 seats in the Adjara Autonomous Republic’s local parliament – the Supreme Council.

Two of them – Christian-Democratic Party; On Our Own are parties which make up the parliamentary minority. Other five parties are: the ruling National Movement Party; the Georgian Troupe; Industrialists; the Georgian Politics and United Communist Party of Georgia.

Most of the opposition parties, including those which were part of the opposition coalition, have decided to boycott the elections. Although the Conservative Party decided to undergo a formal registration, it said it did so to use the televised airtime allocated for the parties during the electoral campaign to call on voters for the boycotting and for pushing its other agendas.

The opposition parties mainly cited the new political realities, which they said, had emerged in the country after the August war behind their decision to boycott the Adjara polls (Labor Party, however, announced about its boycott before the August). Parties which were part of the opposition coalition, as well as the Republican Party, say that there are other priorities now than the local elections in Adjara, including working out a joint opposition tactic to achieve earlier general elections.

The opposition parties say they are holding consultations on the matter, but they have not yet produced a joint view on the tactics. Most of them agree that the anniversary of the break up of protest rally a year ago by the authorities should be marked on November 7 with a protest rally; but it remains unclear yet whether it will be just a symbolic demonstration or the opposition will also use the rally to push for the political demands – including the one on early parliamentary elections."


Read the full article on Civil Georgia: "Saakashvili on Opposition Boycott of Adjara polls"



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What's in the news for Georgia today

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South-Ossetians and Russians to stay in Akhalgori / Süd-Ossetier und Russen bleiben in Achalgori

Akhalgori is a small city within the former soviet autonomous republic of South-Ossetia on the territory of Georgia. Until the recent conflict, it was controlled by the Georgian government and mainly inhabited by ethnic Georgians.

Achalgori ist eine kleine Stadt in der einstigen Süd-Ossetischen Autonomen Republik auf der Territorium Georgiens. Bis zum jüngsten Konflikt wurde Achalgori, das überwiegend von ethnischen Georgiern bewohnt wurde, von der georgischen Regierung beherrscht.

In violation of the six-point-plan ratified by the Russian government, Russian troops are now securing South-Ossetian paratroopers in Akhalgori. According to journalists, they have built up two checkpoints south of Akhalgori. Friends of my family staying in Akhalgori reported by telephone, all Georgians willing to stay in Akhalgori must apply for a Russian passport.

Russische Truppen sichern jetzt Süd-Ossetische Verbände in Akhalgori. Dies ist ein Verstoß gegen den Sechs-Punkte-Plan. Nach Berichten von Journalisten wurden südlich von Achalgori zwei Grenzanlagen errichtet. Freunde meiner georgischen Familie, die in Achalgori geblieben sind, berichten, dass sich alle Georgier, die weiterhin in Achalgori leben wollen, russische Pässe ausstellen lassen müssen.

Karte von Achalgori und der Region / A map of Akhalgori and the region
gefunden bei Wikipedia

The ossetian fighters were described to me (from eye-witness) as very uncontrolled. Many of them seem to be drug-adicts.

Die ossetischen Kämpfer wurden mir (von Augenzeugen) als äußerst unbeherrscht beschrieben. Viele stehen offenbar unter Drogeneinfluss.

Weitere Infos über Achalgori bei Wikipedia auf Englisch/ Further info on Akhalgori at wikipedia

Wikipedia states: "The population (of the district of Akhalgori) was primarily Georgian (6,520) and Ossetian (1,110) with good relations between the two communities."

Bei Wikipedia heißt es (übersetzt aus dem Englischen): "Die Bevölkerung (des Distrikts von Achalgori) bestand überwiegend aus Georgiern (6520) und Osseten (1100), wobei beide Volksgruppen gute Beziehungen zueinander pflegten."

The conflict about South-Ossetia isn't primarily an ethnic conflict. There are about 30.000 Ossetians living in Georgia (without South-Ossetia). It is interesting to note that on one hand side South-Ossetia claims independent (with the help of Moscow), one the other hand side people are forced into Russian citizenship.

Der Konflikt um Süd-Ossetien ist und war nicht in erster Linie ein ethnischer Konflikt. In Georgien (ohne Süd-Ossetien) leben etwa 30.000 Osseten. Es ist nicht ohne Ironie, dass sich Süd-Ossetien einerseits (mit der Hilfe Moskaus) für unabhängig erklärt hat, andererseits dort aber russische Pässe verteilt werden.

"Christian Science monitor" (Oct. 6, 2008) cites Georgian citizens who have seen russian forces building a road from Tskhinvali to Akhalgori. According to author Dan Catchpole, they are not going to leave.

Update 8 October: "Georgian Offical says Russian pullout incomplete" by Matt Siegel, Washington Times.

Der "Christian Science monitor" berichtet am 6. Oktober von Georgischen Bürgern aus Akhalgori, die russische Truppen bei der Errichtung einer Straße von Zchinwali nach Achalgori beobachtet haben wollen. Autor Dan Catchpole geht davon aus, dass die Russen dieses Gebiet nicht verlassen wollen.






Dan Catchpole, writing in his blog
Dateline Tbilisi about the future of Geneva talks and Akhalgori (October 16):
"Zeyno Baran, director of the Hudson Institute´s Center for Eurasian Policy in Washington, expects Russia to drag out negotiations.

"If the talks are ongoing, it allows Russia to keep what it has established on the ground. And what they have on the ground benefits them," she said in a telephone interview.

Russia also benefits because the European Union has not responded to the crisis with a unified front.

"Since the war, Germany, France and Italy are all a lot more eager to get back to business as usual, and to see this Georgia business go away," Ms. Baran said. Each country stands to benefit from continuing lucrative bilateral energy and business projects with Russia."

Read the full article (Dateline Tbilisi) here.




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Cleaning up the mess / Die Straßenfegerin

This kurdish street cleaning woman congratulated me on german beer.
Diese kurdische Straßenfegerin gratulierte mir zum deutschen Bier.


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Georgia-Russia peace talks in Geneva fail

"... EU's special representative for the conflict in Georgia, Pierre Morel, told reporters that “unspecified difficulties” had forced the parties to suspend the talks. New consultations have provisionally been set for 19 November.

However, others at the conference, which was held in Geneva, said the talks collapsed because the Russian delegation refused to participate in a plenary session unless officials from South Ossetia and Abkhazia were allowed in, while Georgia insisted they could only participate in informal working groups on the sidelines of the meeting, which was held in Geneva."

The full article: EuropeanVoice.com





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Fisher on Lake Sevan, Armenia / Fischer auf dem Sewan-See, Armenien


Lake Sevan coveres 940 km² at about 1.900 m above sealevel. Its name derives from Urartian, meaning "Land of Water".

Englisch wikipedia: "Before human intervention dramatically changed this ecosystem the lake was 95 metres deep, covered an area of 1,360 km² (5% of Armenia's entire area), had a volume of 58 km³ and a perimeter of 260 km. The lake surface was at an altitude of 1,950 m above sea level." Read more here.


Der Sewansee ist 940 km² groß (zum Vergleich: Bodensee 535 km²) und liegt auf 1900 m über NN. Der Name des Sees stammt aus dem Urartäischen und bedeutet "Land des Wassers".

Wikipedia schreibt über Umweltprobleme:
Die enorme Ausweitung der landwirtschaftlichen Nutzfläche in der Armenischen SSR erforderte extensive Bewässerungsmaßnahmen. Der Sewansee, rund doppelt so groß wie der Bodensee, ist das einzige große Wasserreservoir im Südkaukasus. Er wurde für groß angelegte Bewässerungsprogramme ausgebeutet und sein Pegel sank bedrohlich. Verantwortlich dafür war derselbe Ingenieur, der für die Verlandung des Aralsees verantwortlich war. In den achtziger Jahren drohte der See ganz aus dem ökologischen Gleichgewicht zu geraten. Erst in den letzten Jahren konnte der Wasserspiegel durch eine verstärkte Wasserzufuhr aus Flüssen anderer Gegenden wieder leicht angehoben werden. Im Zeitraum vom März 2005 bis zum März 2006 stieg der Wasserspiegel um 39 cm an und liegt nun 1.898,15 m ü. NN. Die Fischbestände sind aber weiterhin stark bedroht.




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"ARMENIA, GEORGIA TO BOOST ECONOMIC TIES AFTER SOUTH OSSETIA WAR " (Eurasia Daily Mirror)

"After their talks Saakashvili publicly thanked Sarkisian for “expressing support for Georgia’s territorial integrity” and gave his Armenian counterpart an Order of Honor, a top Georgian state award. He stressed the importance of Georgian-Armenian economic ties and said that border crossing procedures for Armenians and Georgians traveling to each other’s country would soon be simplified. “We must review our relationship and do everything to improve it again. I am sure that we will really be useful to each other,” Sarkisian said (Caucasus Press, September 30).

More importantly, the two presidents announced the impending establishment of a Georgian-Armenian consortium that would seek to attract foreign funding for a new highway in southern Georgia that would significantly shorten travel from Armenia to the Georgian Black Sea coast. Armenian Transport and Communications Minister Gurgen Sarkisian gave details of the project at a subsequent news conference in Yerevan, saying that the planned road could be built within two years. He said it would pass through Georgia’s Armenian-populated Javakheti region and go all the way west to the Black Sea port city of Batumi. He added that the new route would cut the distance between the Georgian-Armenian frontier and Batumi by at least one third (Arminfo, October 4)."

Full article: here




The following article describes the limits of armenian foreign policy:

Armenia contradicts earlier Iranian claims of imminent gas deliveries

...a spokeswoman for Armenia’s Ministry of Energy and Natural Resources said no supplies began at the mentioned date because at present Armenia has no need for Iranian gas. Lusine Harutyunyan added that imports from the southern neighbor will be made only “in case of necessity.”

One opposition member thinks that the latest move shows Armenia’s reluctance to risk a fissure in relations with Russia, its sole gas supplier for the time being.

“I do not exclude that besides attesting to its dependence on Russia with this step the Armenian leadership is also attempting a cunning move to win the favors of Washington, considering the latter’s tense relations with Iran,” analyst and opposition politician Suren Surenyants told ArmeniaNow.

According to him, receiving gas through an alternative way solves not only economic issues, but also largely contributes to the “increase of a political maneuver.”

“In any case, it is obvious that this approach of Armenia is not dictated by the country’s interests,” Surenyants claimed. “It follows the rules of the world’s big players.”

Full article: here




Meanwhile, Alijev's Azerbaijan seeks revenge, says ArmeniaNow.com, citing the Azerbaijani President:

“As long as our territory remains occupied, we will continue the policy of an all-out offensive against Armenia in the political, economic, military, transport, propaganda, and other spheres. That’s for sure,” Azerbaijani media quoted Aliyev as saying in what is viewed as one of his fiercest verbal attacks on Armenia in the generally low-key election campaign.
No cooperation with Armenia is possible before a solution is found to the Nagorno-Karabakh conflict. No participation (by Armenia) in any of the regional projects is possible until then. And we will do everything possible for today’s situation to continue, for the situation of Armenians to become even more aggravated in conditions of the continuing isolation in order that they better understand what their future hinges upon,” the Azeri leader continued."

Full article: here



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Former Putin advisor says: "President Saakashvili's decision to move against Tskhinvali "was self-defense, though it was quite a risky self defence"

"Currently a senior fellow with the Washington-based Cato Institute, [Andrei Illarionov ] Putin's former senior economic advisor in 2000-2005 said that contrary to how it is being portrayed, the conflict did not begin on 7 August 2008, but was carefully planned and built up since the spring of 2004, when the Russian authorities started supplying South Ossetia and Abkhazia with military equipment and training their military forces, building military bases and strategic highways and railroads.

"The build up culminated with the amassing of 80,000 regular troops and paramilitaries close to the Georgian border, at least 60,000 of which participated in the August war," he explained.

"On 7 August it is estimated that 20,000 to 25,000 Ossetian and Russian troops and 240 tanks were in South Ossetia," he said, adding that the Georgian army has altogether 29,000 troops and 200 tanks, with the main part being stationed to the west facing Abkhazia.

"In the proximity of South Ossetia there were perhaps only 4,000 to 5,000 troops and 42 Georgian tanks," Mr Illarionov said, reminding that president Mikhail Saakashvili declared unilateral ceasefire on 7 August, only to see unprecedented shelling of the Georgian villages in South Ossetia that night.

"All of a sudden they understood that if the Ossetian-Russian troops move, it could be a matter of hours for them to get to Tbilisi."

President Saakashvili's decision to move against Tskhinvali "was self-defense, though it was quite a risky self defence," Mr Illarionov said.

"Saakashvili had received a very clear signal from the West - that America and Europe would not help. Even if the US would have decided to help, it was completely unrealistic, because it would have taken at least two weeks to deploy the very first troops. And it was very clear that 2 weeks was too late to defend Georgia. That is why he took this decision, clearly understanding that he would be left alone in front of Russia," he explained."

Read the full article on EUobserver.



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Antique flee market Tbilisi 2008/ Antik-Flohmarkt Tbilisi 2008

Protecting from July's mid-day sun
Schutz vor der Mittagssonne im Juli

This and that
Dies und das

China
Porzellan


Military decoration
Orden

sterling cutlery
Silberbesteck

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The reopening of BTC pipeline remains unclear as repair continues (Ebru Akdogan, a spokeswoman for BTC)

"Oil is now only being transported from Azerbaijan through the Baku-Novorossiysk link to the Russian Black Sea coast and in rail cars."

But "Turkey's Energy Ministry expects the BTC pipeline, which can carry 1 million barrels a day, to resume operations in a week, a spokesman earlier said."

The full article on HotNewsTurkey.com

Who's behind BTC: Baku-Tbilisi-Ceyhan (BTC) Pipeline

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Tagesspiegel: "Opposition boykottiert Wahlen in Aserbaidschan"

"Baku - Rund 4,8 Millionen Bürger sind in der Kaukasus-Republik Aserbaidschan an diesem Mittwoch zur Wahl des Staatspräsidenten aufgerufen. Am Sieg des 46-jährigen Amtsinhabers Ilcham Alijew besteht nach Aussagen westlicher Diplomaten vom Dienstag in Baku kein Zweifel - nicht zuletzt, weil die wichtigsten Oppositionsparteien die Wahl boykottieren.

Ilcham Alijew war 2003 nach dem Tod seines Vaters Haider Alijew zu dessen Nachfolger gewählt worden. Internationale Wahlbeobachter hatten die Wahl damals als nicht frei und fair kritisiert, weil die Opposition eingeschüchtert wurde und es schon im Wahlkampf keine Chancengleichheit gab. An diesem Mittwoch stehen neben Alijew noch sieben weitere Kandidaten zur Wahl."...

Der ganze Artikel: tagesspiegel vom 14.10.08


David Nauer von der Basler Zeitung schreibt:

... "Auch die Wahlbeobachter der OSZE kritisierten den «mangelnden Wettbewerb» beim anstehenden Urnengang. Das Problem: Im mehrheitlich muslimisch geprägten Aserbeidschan fehlen selbst die Grundlagen für ein freies politisches Leben. Aufmüpfige Journalisten, Menschenrechtler und Oppositionelle werden verfolgt, verprügelt oder unter fingierten Vorwürfen ins Gefängnis geworfen. Proteste auf der Strasse löst die Polizei mit Gewalt auf. Schlecht bestellt ist es auch um die Pressefreiheit. Die TV-Nachrichten beherrscht Ilham Alijew, die Opposition hat dagegen fast keinen Zugang zu Massenmedien. Im persönlichen Gespräch wirkt Alijew jedoch nicht wie ein orientalischer Despot. Er spricht fliessend Englisch und Russisch, hört zu, geht auf Kritik an der Menschenrechtslage ein.

Wirtschaftlich geht es mit Aserbeidschan bergauf, vor allem dank riesiger Öl- und Gasvorkommen, die unter dem Boden des Kaspischen Meeres schlummern. Dieser Reichtum erlaubt es Alijew auch, aussenpolitisch einen eigenständigen Kurs zu fahren. Aserbeidschan laviert geschickt zwischen dem Westen und Russland. Alijew weiss, dass Moskau den Südkaukasus als seinen Hinterhof betrachtet und entsprechend gereizt reagiert, wenn Länder der Region einen zu forschen Westkurs einschlagen. Georgien musste dies gerade erfahren. Deswegen gibt es vom starken Mann in Baku kaum antirussische Rhetorik. Auch seine Annäherung an die Nato ist sehr vorsichtig.

Schwierig sind die Beziehungen zu Moskau dennoch, vor allem wegen der abtrünnigen aserbeidschanischen Region Berg-Karabach. Das Gebiet wird von Armeniern gehalten, die einen unabhängigen Staat gründen möchten. Russland ist traditionell ein enger Verbündeter Armeniens. Zudem hat es mit der Anerkennung der Unabhängigkeit von Südossetien und Abchasien in Baku Ängste ausgelöst."...


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Palast des Prinz Eristoff in Achalgori / Palace of Prince Eristov (georg. Eristavi) in Akhalgori



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Streunende Katzen Tbilissi /stray cats Tbilisi




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„Saakaschwili ist ein erfolgloser Putin, Putin ein erfolgreicher Saakaschwili."

Des Präsidenten Palast - die Vorbilder stehen im Westen.
(August 2008)


"Michail Saakaschwilis Thron in Georgien wackelt", meint Manfred Quiring in der WELT ONLINE vom 11. Oktober:

Auszug:
"Mit hektischem Aktionismus hat Georgiens Präsident jetzt eine Neuauflage der sogenannten Rosen-Revolution von 2003 angekündigt, eine „zweite Welle der Demokratisierung“, wie er es nennt. Angesichts der autoritärer werdenden Präsidentschaft fragen viele Georgier ironisch, wann die erste Welle wohl stattgefunden haben mag. Sasa Schatirischwili, ein georgischer Philosoph, der inzwischen in den USA lebt, hat deutliche Ähnlichkeiten zwischen Saakaschwili und Putin ausgemacht, mit einem Unterschied: „Saakaschwili ist ein erfolgloser Putin, Putin ein erfolgreicher Saakaschwili."

Nach dem verlorenen Kurzkrieg gegen Russland sei die innenpolitische Position Saakaschwilis natürlich geschwächt, meint Mamuka Areschidse, Direktor des Kaukasus-Zentrums für strategische Studien. Aber „Saakaschwili verfügt über Charisma“. Auch jetzt habe er es vermocht, einem bedeutenden Teil der Bevölkerung die Überzeugung zu vermitteln, dass er die Situation zu bereinigen in der Lage ist.

Auch sei es ihm gelungen, die Opposition in der Krise zum Stillhalten zu bewegen. Das Argument: Wer sich in solcher Situation gegen den Präsidenten wendet, begibt sich auf pro-russische Positionen, habe gewirkt. „Aber nicht mehr lange“, meint Areschidse. Die oppositionellen Parteien planten für den 7. November ein Massenmeeting zur Erinnerung an die blutige Niederschlagung der Anti-Saakaschwili-Demonstration vor einem Jahr. Da könnte es zu einer Machtprobe kommen.

„Zudem gibt es Gerüchte, dass man im Westen auf verschiedene andere Leute setzt.“ Dort sei man beunruhigt über die instabile in Georgien. Als alternative Kandidaten gelten die Ex-Parlamentspräsidentin Nino Burdschanadse, Georgiens UN-Botschafter Irakli Lasania und der Ombudsmann des Landes, Sosar Subari. „Mit einem Wort – der Thron wackelt“, resümiert Mamuka Areschidse."

Link zum Artikel

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Hindu-Fire Temple of Baku (Surakhani) / Hindu-Feuertempel von Baku (Surachani)

"The Fire Temple of Baku, known locally as the Atashgah ("place of fire") or Ateshgyakh ("home of fire"), is a castle-like Hindu temple and monastery complex in Surakhani near Baku in Azerbaijan. The complex is now a museum, and is no longer used as a place of worship. The fire was once fed by a natural gas vent."

Übersetzung: Der Feuertempel von Baku, von Einheimischen auch Ataschgah ("Ort des Feuers") oder Ateschgyach ("Haus des Feuers") genannt, ist eine burgähnliche Hindu-Tempel- und Klosteranlage in Surachani bei Baku. Die Anlage ist heute ein Museum und wird nicht mehr als Heiligtum genutzt. Das Feuer wurde einst durch natürliche Gasvorkommen genährt.

Full text of Wikipedia (English)




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Azeri deputy foreign minister Araz Azimov: European Union (EU) unable to find a solve the Nagorno-Karabakh conflict

"Oil and gas-rich rich Azerbaijan, home of another frozen conflict with its neighbouring Russian ally Armenia, does not consider the EU as a feasible peace broker in the region, Azeri deputy foreign minister Araz Azimov has said..."
"The European Union is a powerful economic and political union of states, but in terms of acting in a united way, the EU is not there yet, especially in an environment that changes rapidly. The EU it is not able to act in an instrumental way", Mr Azimov said on his expectations of possible EU involvement in finding a solution for the frozen conflict in Nagorno-Karabakh."

Read the full article on EUObserver.



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"Russia's bid to control Caspian energy" by William Courtney And Kenneth Yalowitz

"RUSSIA'S INVASION of Georgia in August inflicted a potentially severe blow to global energy security by threatening export routes for Caspian energy. Russian President Medvedev's declaration on Aug. 31 that Moscow has "privileged interests" - read, a sphere of influence - in bordering countries underscores that Moscow's aims stretch beyond Georgia. Among the targets are the major producers of Caspian energy - Azerbaijan, Kazakhstan, and Turkmenistan.
Russia seeks a de facto veto over Caspian energy. This is important because the Caspian Basin holds some of the largest reserves of conventional oil and gas in the world..."

Read the full essay on Boston Globe online.



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Oil-tanks in Batumi / Öltanks in Batumi




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Nino Burdschanadse: "Georgien kann nicht so tun, als sei alles bestens"

Nino Burschanadse, ehem. Sprecherin des georgischen Parlaments, über Georgien nach dem Krieg, die Fehler Saakaschwilis, die Interessen Russlands und georgische Erwartungen an Europa.

Lesen Sie das Interview hier auf Welt Online.




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Wolga m24, seen in Tbilisi / Wolga m24, gesehen in Tbilisi (Model "barzha")



Wolga m24-10, 4 cyl., 2500 cc, 98 hp, max. speed 145 km/h, petrol consumption: 13,5 l /100 km Wolga m24-10, 4 Zyl., 2,5 l, 98 PS, Höchstgeschwindigkeit 145 km/h, Verbrauch 13,5 l / 100 km

This model was built from 1985 to 1992.
Dieses Model wurde zweischen 1985 und 1992 gebaut.

If you wish futher information on GAZ (including Wolga) automobiles, look here and here.
Für weitere Informationen über Autos der Marke GAZ (u.a. auch Wolga) klicken Sie bitte hier.




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UN-Sonderbeauftragter Walter Kälin über die Situation in der Pufferzone

Zusammenfassung laut Deutschlandradio Kultur:

"Nach Angaben des UN-Sonderbeauftragten für Binnenvertriebene, Walter Kälin, finden in den sogenannten Pufferzonen Georgiens weiterhin Übergriffe auf die Zivilbevölkerung statt. Besonders in Grenznähe würden nachts Häuser geplündert, sagte Kälin. Unter diesen Bedingungen sei eine Rückkehr der Flüchtlinge unmöglich. Von Seiten der Bevölkerung würden deshalb große Hoffnungen auf die europäischen Beobachter gesetzt."

Lesen Sie hier den vollständigen Artikel.




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Ausnahmezustand in Eriwan!

Bei Zusammenstößen zwischen Polizei und Anhängern der Opposition im Zentrum von Eriwan gab es 8 Tote und Dutzende Verletzte.

Unruhen in Armenien (Stuttgarter Nachrichten)




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Zettels Raum: "Wo liegt Georgien? Über eine eigenartige Bemerkung Helmut Schmidts"

"Georgien gar kein Staat Europas, sondern ein asiatisches Land? Wenn ein Mann wie Helmut Schmidt das sagt, dann gibt das zu denken. Und es gibt sozusagen zu lesen; nachzulesen nämlich, ob Schmidt Recht hat."

Der lesenswerte Artikel zur geografischen, politischen und kulturellen Lage Georgiens findet sich hier:
Georgien und der russische Imperialismus (1): Wo liegt Georgien? Über eine eigenartige Bemerkung Helmut Schmidts



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Markets and salespeople of Batumi / Menschen und Märkte in Batumi

Basar for house-hold appliances, tools and building materials:
Basar für Haushaltsgeräte, Werkzeug + Baumaterialien:












Central bus station:
Zentraler Busbahnhof:












Batumi food basar:
Lebensmittel-Basar





















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Stalin in present Georgia / Stalin im heutigen Georgien

Stalin monument on Gori central square. So much damage in Gori - but this guy survived...

Dan Bilefsky writes about a Stalin impersonator of Azeri background living in Georgia. He gets a lot of attention and even benefits from local Georgians as well as, in present days, the russian occupants:

In Georgia, a Reverence for Stalin (New York Times)

Eine deutsche Übersetzung gibt es hier:
Wie der Tyrann Josef Stalin in Georgien weiterlebt (Die Welt)


Paul A. Goble reports on the revival of Stalin cult in modern Russia. He cites Irina Karatsuba, a historian at Moscow State University, saying: "“In certain new textbooks,” ... the Soviet dictator’s actions “are presented as ‘an effective instrument without which industrialization and collectivization would have been impossible and without which the country would not have won the war and preserved its sovereignty – and [for the Kremlin and many ordinary Russians] sovereignty is ‘our all.’” The article is to be found here:

The New Stalin Cult (New York Times)

Josef Joffe of german magazin "DIE ZEIT" compared in a commentary, published end of August 08, red with white tsars, i.e. Stalin with Putin. The subtitle says it all: "Stalin lesen heißt Putins Kaukasus-Strategie verstehen." (Reading Stalin means understanding Putin's strategy in the Caucasus.") The Kremlin's policy towards Georgia reminds him of the crisis over West-Berlin in the days of the so called Cold War, when the Soviet Union proved the West. "Außerdem geht es Putin, wie einst Stalin, nicht bloß um Einfluss, sondern um Herrschaft. Wer sich wie Georgien nicht unterwirft, wird portioniert und einverleibt – siehe die Anerkennung Abchasiens und Südossetiens, die Pufferzonen und die Einnahme der Hafenstadt Poti." (Besides, Putin isn't after only influence, like Stalin. Countries which don't knuckle down, will be portioned out and annexed - see the acknowlegement of independence of Abkhasia and South-Ossetia, the buffer-zones and the taking of the seaport Poti.)

So why do we see the statue of Stalin not only in Gori - on the central square right in front of town hall (and in quite a number of villages)? Isn't it insane hailing to Stalin, exactly the man who is responsible for the drawing of borders that cause so much pain to the Georgia of today? Not to mention the terror and the many lifes it cost?

Lenin's and Stalin's busts, seen on Tbilisi antique basar

For Georgians, the answer is easy. First, he was in their eyes the strongest dictator of the Sovietunion. A Georgian ruling over Russia and half of the world. Second, the less educated and elderly generation remembers a rather secured life, with free electricity, gas and water, garanteed employment and so on. (As long as one didn't open one's mouth.) Third, there hasn't been a time yet when people could have worked up on their history. Unlike in Germany, the archives aren't opened up (partly due to the fact, that a lot of information is to be found rather in Moscow than in Tbilisi).

According to "Mitteldeutsche Zeitung", Tbilisi plans a "Museum on Russian Aggression": "Medien in Tiflis zufolge plant Georgien als Folge des August-Krieges mit Moskau ein «Museum der russischen Aggression». Unter anderem soll dort auch ein Denkmal für Sowjetdiktator Josef Stalin (1878-1953) zu sehen sein, das jetzt noch im Zentrum seiner georgischen Geburtsstadt Gori steht. Auch wenn Stalin ethnisch Georgier gewesen sei, habe nach dem Südkaukasus-Krieg eine solche Statue im öffentlichen Raum eines freien Georgiens nichts mehr zu suchen, sagte ein Regierungssprecher laut Medien in Tiflis. " (According to media, Tbilisi plans a "Museum of Russian Aggression" in consequence of the war in august. Among other exhibits, the monument of Soviet Dictator Josip Stalin (1878-1953) will be seen there, which still stand in the center of his birth-town Gori. Even if Stalin was an ethnic Georgian, a statue of this kind should not to be found in public places after the war in the south caucasus, says a speaker of the Georgian government."

Well, it's time this awareness spreads. Showing Stalin's bust isn't just folklore.


Here's a video documentary of Stalin and his crimes by History Channel:
part 1
part 2
part 3
part 4
part 5
part 6
part 7
part 8
part 9

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Auch in Jerewan regieren Karabach-Armenier (Neues Deutschland)

So nah und doch so fern: Der Ararat, Symbol Armeniens, und das Kloster Khor Virap


Der Artikel "Auch in Jerewan regieren Karabach-Armenier (Neues Deutschland)" beschäftigt sich mit den außenpolitischen Optionen Armeniens.

Zusammenfassung:

Armenien wird von Berg-Karabach-Armeniern regiert, während die Opposition als offen pro-amerikanisch dargestellt wird. Die armenisch-türkischen Beziehungen stehen in einem engen Zusammenhang mit dem Berg-Karabach-Konflikt. Der Berg-Karabach-Konflikt macht Eriwan von Moskau abhängig. Die Positionen Armeniens und Aserbaidschans zur Konfliktlösung scheinen unvereinbar.

"Nach Russlands Krieg mit Georgien sind Armenien und Bergkarabach weniger denn je bereit, von ihren Forderungen abzurücken. Nach Südosseten und Abchasien, so kalkulieren beide, müsse Moskau auch Bergkarabach anerkennen. Im Gegenzug wäre Jerewan bereit, Russlands Wunsch zu erfüllen und die Unabhängigkeit der beiden abtrünnigen Provinzen Georgiens anzuerkennen. Allerdings drohte daraufhin die Gefahr, dass Georgien den Transit über Land zwischen Russland und Armenien gänzlich unterbindet. In Jerewan sieht man sich also nach dem russisch-georgischen Krieg durchaus in einer Zwickmühle. Zumal man sich der Dauerhaftigkeit russischer Unterstützung nicht sicher ist: Auf längere Sicht könnte Moskau das öl- und gasreiche Aserbaidshan als attraktiveren Partner einschätzen."

Der Artikel lässt allerdings unerwähnt, dass bislang nicht einmal Eriwan selbst die Unabhängigkeit Berg-Karabachs anerkannt hat.

Der vollständige Artikel findet sich hier.


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Adam and Eve in Soviet Paradise / Adam und Eva im sowjetischen Paradies


Eve: "Look, Adam. I've picked some apples. Want one, too?"
Adam: "Thanks, Eve, I've got one already!"

Eva: "Schau, Adam. Ich hab ein paar Äpfel gepflückt. Willst du auch einen?"
Adam: "Danke nein, Eva. Ich hab schon einen!"

seen near Batumi - an old soviet mosaic near a bus-station, abaut 2,5 m high
gesehen in der Nähe von Batumi - ein altes sowjetisches Mosaik nahe einer Bushaltestelle, etwa 2,5 m hoch

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Eucalyptus-trees near Gonio / Eukalyptus-Bäume bei Gonio





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