Deutschlandradio: Armenien ein zweiter Iran?

... "Im März hatte die neue Regierung auf protestierende Anhänger der Opposition schießen lassen, mindestens acht Demonstranten starben, viele wurden verhaftet. Die jetzt beschlossene Amnestie ist aber keine Lösung, sagen Oppositionelle.

Ein Bezirksgericht in Armeniens Hauptstadt Eriwan Mitte letzter Woche. Gerade ist der Prozess gegen zwei prominente Anhänger der Opposition zu Ende gegangen. Der eine leitete im vergangenen Jahr die Wahlkampagne des oppositionellen Präsidentschaftskandidaten; der andere war Parlamentsabgeordneter - bis die Staatsanwaltschaft seine Immunität aufhob. Die beiden Männer sollen die Unruhen im vergangenen Frühjahr organisiert haben, bei denen mindestens acht Menschen starben. Die Anhänger der Opposition halten das für eine Farce. Die Regierung trage die Verantwortung für die Toten. Unter den Zuschauern ist die Rentnerin Klara Khatschikowa. Wütend hebt sie die Hand.

"Die Regierung hat sich alles unter den Nagel gerissen: Geld, Gebäude, alles. Ich weine jeden Tag, jede Minute, dass diese ungebildeten Rowdys Armenien regieren. Das ist wirklich unerträglich. Das sind gerade mal 200 Leute. Der Rest der Bevölkerung hasst sie. Das ist eine Tragödie."

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