Morbid pictures of Georgia

Krankenhaus-Flur, Tiflis / clinic-hall, Tbilissi



Ehem. russ. Hauptquartier in Tiflis, seit August 08 Flüchtlingsunterkunft /
Former russian armed forces head quarters in Tbilissi, home for refuges after August 08



ca. 100 Meter hinter dem Freiheitsplatz "Tawis Suplebis Moidani", Tiflis /
About 100 m behind the Freedom Square "Tavis Suplebis Moidani", Tbilissi



Tiflis, Altstadt. Erdbebenschaden / Tbilissi, old town. Destroyed by an earthquake



Tiflis / Tbilissi



Batumi



Poti



südlich Poti am Schwarzen Meer / south of Poti, on the shore of the Black Sea



Zug-Haltestelle zum Botanischen Garten, nördlich Batumi /
North of Batumi, railroad-stop to the Botanical Garden



nördlich von Batumi / north of Batumi



Wahrscheinlich zu Sowjetzeiten ein Theater oder eine Musikhalle, östlich von Batumi /
Probably in soviet times a theater or music-hall, east of Batumi



Einsturzgefährdete Brücke südlich von Batumi / bridge near collapsing, south of Batumi



Vermutlich aufgegebenes Flugfeld, nahe der türkischen Grenze, südlich Batumi /
Probably an abandoned airfield, near the turkish border, south of Batumi



Trecker, Achalsopeli bei Saguramo / Tractor, Akhalsopeli near Saguramo



Aufgegebener Viehstall, bei Sagaredscho / Abandoned stable near Sagaredsho

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"Georgians are gradually leaving Akhalgori"

"The Georgian population is gradually leaving Akhalgori in fear of the aggression of the Ossetian home guard. Local residents confess in conversations that they are scared with so plenty of people with sub-machine guns in the streets. According to Lokshina, civil guardsmen behaved extremely rudely. "All the civil guardsmen we met were drunk," the human rights activist asserts."

Read the full article here.

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Leserbrief an Alice Bota in der ZEIT: "Krieg, Schuld und Nebel"

Alice Botas Artikel:

"Die ganze Welt rätselt: Wann hat der georgisch-russische Krieg angefangen? Vor dem ersten Schuss. Wer hat ihn zu verantworten? Zwei Männer. Eine Spurensuche in Georgien"

Der gesamte Text findet sich hier.


Mit Ihrer Darstellung ähnlicher Charakterzüge Putins und Saakaschwilis greifen Sie durchaus EINEN Aspekt des gegenwärtigen russisch-georgischen Konflikts auf. Aber die Frage, welche Seite im August angefangen hat, wird wohl niemals eindeutig zu klären sein. Die im Artikel präsentierten Fakten sind jedenfalls nicht neu.
Leider gehen Sie nicht auf die Vorgeschichte und die weiteren Konfliktparteien ein. Wie in der deutschen und internationalen Presse üblich, entsteht somit der Eindruck, der Konflikt sei in erster Linie als Konflikt zwischen den USA bzw. der NATO und Russland. In diesem Zusammenhang wird oft auf Sicherheitsinteressen Russlands und aggressive amerikanische Außenpolitik gegenüber Moskau verwiesen.

Daraus ergibt sich die Schieflage in der Bewertung, die derzeit als vorherrschende Meinung durch die Presse geht. Die Vorgeschichte, seit Anfang der Neunziger Jahre, in denen Georgien durch mehrere Sezessions- UND Bürgerkriege (in Tbilissi) im Chaos zu versinken drohte, darf nicht außer acht gelassen werden. Dazu gehören dann auch die gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Strukturen, die im Kaukasus allerorten von ehem. KGB- und Kombinatsleitern aufgebaut und nicht selten auch mit Waffengewalt verteidigt wurden. In Georgien waren dies der Abaschidse-Clan in Adscharien (an der türkiischen Grenze, Hauptstadt Batumi) - Abaschidse, im Moskauer Exil, wurde im August als mögl. Moskauer Marionette als Nachfolger von Saakaschwili gehandelt -, Süd-Ossetien, wo mit Billigung der georgischen Regierung unter Schewardnadse der Schmuggel blühte, Abchasien, die Cote d´Azur Georgiens, wo nicht zuletzt wirtschaftliche Interessen der russischen Oligarchie eine erhebliche Rolle spielten, sowie weitere mehrheitlich nicht von Georgiern bewohnte Gebiete. Es leben in Georgien ca. 60 verschied. Ethnien!
Während Moskau den nordkaukasischen Sezessionismus, insbesondere in Tschetschenien, seit den frühen Neunziger Jahren mit grausamer Unterdrückung bekämpft, unterstützte der Kreml im Südkaukasus (auch: Berg-Karabach!) die Separatisten.
Als die Sowjetunion zerbrach, waren die Völker geradezu im Rausch - ohne sich im Klaren darüber zu werden, welche Konflikte durch den Rückgriff auf glorreiche Zeiten und die jeweils größte Ausdehnung ihrer früheren Reiche entstehen würden. In Tbilissi gab es z.B. ein paar überwiegend kurdisch besiedelte Straßenzüge, wo ein unabhängiges Kurdistan proklamiert wurde!
Moskau verfuhr zweigleisig. Es unterstützte die Separatisten und schickte dann UN-Blauhelmsoldaten in die beiden Provinzen. In der Nähe von Tbilissi und in Adscharien (s.o.) wurden große russ. Militärbasen erhalten. Mit dieser Maßnahme schien der russ. Einfluss auch nach dem Ende der UdSSR gesichert. In Tbilissi übernahmen Mafia-Paten die Macht, um schließlich von Schewardnadse, dem ehem. sowjet. Außenminister, ausgebootet zu werden. Schewardnadse war lange genug Teil des Moskauer Apparats gewesen, so dass man sich kannte und einschätzen konnte.
So wie mit Berg-Karabach, wo Moskau eine Lösung trotz anderslautender Bekundungen gerade nicht anvisiert, um so seine Macht zu erhalten (und Druck auf beide Staaten ausüben kann - aber das ist ein anderes Spannungsfeld, in dem auch die Türkei eine wichtige Rolle spielt), so hielt Moskau die Konflikte um Abchasien und Süd-Ossetien stets am Köcheln.
Mit Saakaschwili war damit allerdings Schluss. Schon bald nach seiner Amtsübernahme wurde sowohl Polizei- als auch Zollpersonal komplett ausgetauscht. Die Schmuggelgeschäfte Kokoitys (und seines Clans), der offenbar über Geschäftsbeziehungen bis in die russische Unterwelt unterhält, wurden dadurch empfindlich gestört. (Ich selbst bin 1998 mit meinem PKW mit dt. Kennzeichen von Gori nach Zchinwali gefahren und wurde an der "Grenze" überhaupt nicht kontrolliert!)
Gleichzeitig war durch die enormen Einnahmen Russlands aus Energiegeschäften viel Geld in die Hände der Oligarchie gelangt. Abchasien, nahe Sotchi gelegen (Olympia!), wurde nach und nach zum Spekulationsobjekt. Während dies in Abchasien kritisch gesehen wird, weil sich die auf Unabhängigkeit bedachten "Ur-"Einwohner Suchumis kaum noch Wohnungen leisten können, trat Kokoity stets als Hardliner auf, der kompromisslos den Anschluss Süd-Ossetiens an die Russ. Föderation (mit Nord-Ossetien vereint) forderte. Russ. Blauhelme sorgten zuverlässig dafür, dass an der "Verwaltungsgrenze" keine Ruhe einkehrte. Auf georg. Seite profitierte die Regierung Schewardnadse davon (Schewardnadse wurde von der Mehrheit der Georgier bestenfalls als notwendiges Übel gesehen) - und unterstützte vermutlich auch ihrerseits Freischärler. Saakaschwili sprach vielmehr von den "ossetischen Brüdern und Schwestern", unterstützte eine süd-ossetische, pro-georgische Exilregierung (mit mäßigem Erfolg) und förderte gemischt besiedelte Dörfer auf georgischer Seite durch Infrastrukturmaßnahmen bis hin zum Bau eines Kinos. Die Regierungspartei schickte viele Vertreter nationaler Minderheiten als Abgeordnete ins Parlament.
(Ähnliche Beispiele gab es in Bezug auf die unruhige armenische Minderheit in der Provinz Jawacheti.)
Die alte Strategie des "Teile und herrsche!" hätte vielleicht noch lange funktioniert, wenn sich im Laufe der Jahre nicht die Gewichte verschoben hätten. Als sich der Kreml für die Unterstützung Armeniens, Abchasiens und Süd-Ossetiens entschied, war für die meisten Moskauer Politiker, die vor ganz anderen Problemen standen, wohl nicht ersichtlich, dass das Kaspische Meer Objekt westlicher Energieinteressen werden könnte (BTC-Pipeline in Konkurrenz zur Pipeline Baku-Grozny-Noworossisk!). Ein stabiles, nationalbewusstes, wirtschaftlich erfolgreiches Georgien wurde von Moskau als Bedrohung seines Einflusses wahrgenommen. Seitdem bekommt die pro-armenische Unterstützung Moskaus aus Sicht Eriwans eine mitunter gefährliche Schieflage. Nicht auszuschließen, dass Moskau seine Ambitionen stärker in Richtung Baku ausrichtet - dorthin schließlich, wo die Energie gefördert bzw. über das Kaspische Meer angelandet wird.
So hängen z.Zt. Süd-Ossetien und das von zwei Seiten eingeschlossene Armenien, das sich immer noch im lauwarmem Krieg mit Aserbaidschan befindet (mit mehreren Toten pro Monat an der "Grenze" durch Scharfschützen), im Grunde am Moskauer Tropf. Das Erstaunen der russ. Soldaten angesichts der Ausstattung georg. Kasernen nach NATO-Standard spricht Bände! Einzig Abchasien mit seiner spektakulären Küste lohnt sich für Moskauer und Petersburger Investoren. Wenn man so will, hat der Kreml mehrfach aufs "falsche Pferd" gesetzt.
Seit Saakaschwilis Machtübernahme und der zunächst sehr erfolgversprechenden Rosenrevolution erfreute sich Georgien nicht nur in Washington großen Interesses. Die Bundesrepublik hat seit der Ära Schewardnadse in vielen Bereichen Erhebliches geleistet, etwa im Bereich des Naturschutzes, des Bildungswesens, der Verwaltung u.a. Damit ist Georgien nun in der Lage, über seine Zukunft selbst zu bestimmen. Trotz eingeschränkter Pressefreiheit, uneiniger Opposition und unterschiedlicher Geschwindigkeiten in Tbilissi bzw. den Provinzen hat sich eine bürgerliche Schicht und Mentalität ausgebreitet, die die Freiheit als westliche Errungenschaft begreift und sich in Lebensstil, Geschmack und politischen Überzeugungen mehr und mehr an Europa orientiert. Diesen Fortschritt sehen Georgier durch den russischen Imperialismus, der die Zerteilung des Landes zur Durchsetzung seiner Interessen in Kauf nimmt, bedroht.
Leider wird in Deutschland oft übersehen, dass etwa ein Drittel der auf georgischem Staatsgebiet lebenden Osseten im von Tbilissi beherrschten Teil leben. Nachdem ich, meine georg. Frau und unsere beiden Kinder am 8. August bei Gori bei einem Beschuss durch ossetische Zivilisten nur wie durch ein Wunder überlebt haben, entschuldigte sich ein paar Tage später wortreich ein Ossete, der mit seinen georg. Freunden in einer Tbilissier Bar saß. In einer mit mir befreundeten georg.-russ.-ossetischen Familie, wohnhaft in Tbilissi, bedauert man sehr die Spaltung unter den Osseten durch die Politik Kokoitys. Wie man dort über Putin denkt - und welches Bild er von den Russen im Ausland verbreitet! -, will ich hier nicht schildern. Anders als in Süd-Ossetien, wo die georgische Minderheit um ihr Leben fürchten musste (so dass auch alte Menschen sich oft tagelang im Wald versteckten), gab es auf von Tbilissi kontrollierten georgischem Boden m.W. keine Ausschreitungen gegen Osseten.

Sowohl der korrupte Kleptokrat Kokoity, der mit seinem Clan die am Boden liegende Wirtschaft Süd-Ossetiens beherrscht, als auch Saakaschwili, der spätestens seit der gewaltsam niedergeschlagenen Demonstration vom 7.11.07 unter massivem innenpolitischen Druck stand, brauchten die Konfrontation, um von innenpolitischen Problemen abzulenken.

Eine persönliche Anmerkung sei mir gestattet: Nimmt man die unglaubliche Gastfreundschaft der Georgier und ihr viel zu hohes Bild von Deutschland und deutscher Kultur in Betracht, so kann die Meldung der Iswestija, Gazprom-nahes Regierungsblatt, einen Deutschen beschämen, wenn er dort liest, dass der dt. Außenminister Steinmeier Russlands bester Freund sei.


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Kloster Geghard, Armenien / Cloister Geghard, Armenia


Das Kloster Geghard liegt in der Provinz
Kotajk, ungefähr 25 km nordöstlich von Eriwan gelegen. Gegründet im 4. Jh. n. Chr. vom Schutzpatron der Armenisch Apostolischen Kirche, dem Hl. Gregor, am Ort einer vormals heidnischen Kultstätte nahe einer Quelle, wurde im 9. Jh. von den Arabern zerstört, schließlich in der heutigen Form im 13. Jh. wieder aufgebaut.

Der Name bedeutet "Kloster zur Hl. Lanze". Der Name rührt von der Legende, dass die Lanze, mit der Jesus am Kreuz in die Seite gestoßen wurde, von Judas Thaddäus nach Armenien gebracht worden sei.

Die zahlreichen Kapellen und Wohnräume sind in den Fels gehauen. Geghard zählt seit 2000 zum Weltkulturerbe der UNESCO.

English Wikipedia has a lot of information on Geghard plus further links.


























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Blue Mosque in Yerevan / Blaue Moschee in Eriwan





Built in the 18th century, this mosque was used as a state museum for the history of Yerevan in soviet times. In the mid 90s, the Republic of Iran financed the renovation, aiming at a beautiful and representative religious compound rather than preserving the historical foundings.

Errichtet im 18. Jahrhundert. Als Museum für die Geschichte Eriwans in der Sovietzeit benutzt. Mitte der Neunziger Jahre wurde die Renovierung von der Republik Iran finanziert. Ziel war allerdings weniger die Konservierung des historischen Zustands, als vielmehr die Wiedererrichtung einer repräsentativen Anlage.

Eine Moschee mitten im Zentrum, gegenüber dem zentralen Basar? In einem Land, das darauf stolz ist, dass hier das Christentum zum ersten Mal Staatsreligion wurde? Wie passt das zusammen?
Schlüssel ist die gegenwärtige außenpolitische Lage. Armenien ist ein Binnenland; es bedarf also des Transits durch Nachbarstaaten, um Güter von und nach Armenien zu transportieren. Die Grenze zur Türkei ist geschlossen, mit Aserbaidschan liegt Armenien im - nicht ganz - kalten Krieg. Bleiben nur Georgien und der Iran. Der jüngste Vorstoß zur Verbesserung der armenisch-türkischen Beziehungen ist auch aus diesem Blickwinkel zu verstehen.
Sie teilen großenteils die gleichen Verbündeten und Gegner: Ihre Sicherheit ist - in unterschiedlicher Weise - von Moskau abhängig (iranisches Atomprogramm!). Das iranisch-aserbaidschanische Verhältnis ist von Misstrauen geprägt, denn der größere Teil der (auch schiitischen) Aserbaidschaner lebt tatsächlich im Iran. Außerdem orientiert sich Baku, nicht zuletzt im Hinblick auf den Umgang mit dem Islam, an der laizistischen Türkei.
Darum zeigt sich gerade Eriwan tolerant gegenüber dem Sendungsbewusstsein Teherans, zumal es praktisch keine muslimische Minderheit mehr im Land gibt. (Die Aserbaidschaner wurden ja fast alle vor oder während des Konflikts um Berg-Karabach vertrieben).
Für die Armenier bleibt der Nutzen jedoch gering: Bei Reisen ins Nachbarland müssen Sie ihr Auto auf der armenischen Seite stehen lassen (oder per Auto-Zug transportieren). Das ist offenbar dem aberwitzigen Umstand geschuldet, dass der Iran zwar große Ölvorkommen besitzt, jedoch zu wenig Raffinerien, so dass Benzin importiert werden muss, welches dann auch noch hoch subventioniert wird - in 2007 zu 8 Euro-Cent pro Liter Benzin, 11 Cent für den Liter Superkraftstoff. (Zuweilen leiden Teheraner Autofahrer unter Rationierungen!) Autos wiederum könnten aus Dubai günstig importiert werden, dürfen aber nicht - vermutlich aus Rücksicht auf russische Interessen. (Es gibt noch weitaus mehr Ladas und Wolgas in Armenien als in Georgien - und entsprechend hohe Strafzölle auf importierte Westwagen.)
Andererseits lässt das strikte Regime der Mullahs mit ihren mittelalterlichen Bekleidungs- und Verhaltensvorschriften nicht an ausgelassene Ferien an Bar und Strand denken... Also fahren Armenier lieber nach Georgien ans Schwarze Meer.

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Türkische Intellektuelle bedauern Massaker an Armeniern

"Türkische Intellektuelle haben sich mit einer Initiative im Internet bei den Armeniern wegen der Massaker im Ersten Weltkrieg entschuldigt. Die Nationalisten wüten."

Ganzer Artikel hier.

Und schon ist die türkische Webseite nicht mehr aufrufbar...


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S.H.Tappe in "Menschen und Schlagzeilen" am 17.12.08

hier der Link.

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Georgien in Georgien: starke Zensur?

Die Redaktionen aller landesweit zu empfangenden Fernsehsender in Georgien stehen unter kompletter Kontrolle der Regierung Saakaschwili. Zu diesem Schluss kommt der Bericht des georgischen Ombudsmann Sosar Subari, den dieser am Freitag vorlegte.

Ganzer Text auf Georgien Nachrichten.

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New page "www.helpossetianow.org"

Is it propaganda?

Well, check out yourself: If you click "contact us" on helpossetia.org, you will find this name: Mark Saylor. Saylor Company's homepage says it all:

"We offer a unique blend of aggressive, unconventional thinking and tactics...We find opportunities where others see only disaster."

Indeed, that's true! ;-)


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Qualität der Nachrichten auf Spiegel Online (2)

Spiegel Online (Autor: Christian Stöcker) berichtet am 17.11.08 über die von Lutz Heilmann, MdB (PDS) mit Stasi-Vergangenheit, erwirkte zeitweilige Sperrung von wikipedia.de. ("Die Fallstricke des Online-Lexikons")

U.a. heißt es dort: "Die "Lübecker Zeitung" berichtete im September 2008, es gehe "ein tiefer Riss" durch den Landesverband der Linken. "

Dazu sollte man wissen: Die "Lübecker Zeitung" war ein nationalsozialistisches Blatt, welches 1942 durch Zwangsfusionierung des ehemaligen sozialdemokratischen Volksboten mit dem bürgerlich-konservativen "Lübecker General-Anzeiger" entstand. Unser Lübecker Provinzblatt heißt seit 1946 "Lübecker Nachrichten" (in der Tradition des General-Anzeigers)

Der Fehler ist also doppelt peinlich für Spiegel Online. Zumal unter dem Artikel noch steht: "Wikipedia-Inhalte finden sich auch auf der größten kostenlosen Recherche-Datenbank im deutschsprachigen Internet, SPIEGEL WISSEN." Eben dort hätte man ja mal nachschlagen können.
Aber richtig stellen nützt bei Spiegel Online nichts. Entsprechende Kommentare werden geflissentlich ignoriert.

Siehe auch unser erster Beitrag zur Qualität der Nachrichten auf Spiegel Online.

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Jochen Bittner: "Global Player Europa? Europa buckelt" (gegenüber Moskau)

"Dass Europa so schnell einknicken würde, hätte man dann doch nicht gedacht. Nun wissen wir: Die Prinzipien der Europäischen Union gegenüber Russland haben eine Verfallszeit von genau 71 Tagen. Am vergangenen Monat beschlossen die Außenminister der EU in Brüssel, die Verhandlungen über ein neues Partnerschaftsabkommen mit Moskau wieder aufzunehmen.

Noch am 1. September hatten die Staatschefs Europas dafür eine klare Bedingung festgelegt: Russlands müsse seine Truppen in Georgien auf die Positionen vor Ausbruch der Feindseligkeiten am 7. August zurückverlegen.

Diese Bedingung hat Russland nicht nur nicht erfüllt."

Der ganze Artikel findet sich hier im Zeit Weblog.

Tatsächlich: Heute stehen Russen und Osseten auch in Achalgori und Perevi.





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Bill Kaulitz of Tokyo Hotel in Yerevan / Bill Kaulitz von Tokyo Hotel in Eriwan


Never mind the spelling. I found numerous graffiti in Yerevan and Tbilisi mentioning Bill Kaulitz /Tokyo Hotel-Fans.

Nun gut, die Rechtschreibung... In Eriwan und Tbilissi sind derzeit viele Graffitis von Bill Kaulitz / Tokyo Hotel-Fans zu sehen.

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Narichala, Tbilissi / Tiflis / Narikhala, Tbilisi




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New York Times: "Georgia Claims on Russia War Called Into Question " by OSCE

According to

C.J. Chivers (Tbilisi), Ellen Barry (Moscow). Olesya Vartanyan (Tbilisi), Matt Siegel (Tskhinvali)

contributing to The New York Times,

OSCE members bash Mr. Saakashvili's version of the beging of August 08 war.


"According to the monitors, an O.S.C.E. patrol at 3 p.m. on Aug. 7 saw large numbers of Georgian artillery and grad rocket launchers massing on roads north of Gori, just south of the enclave.
At 6:10 p.m., the monitors were told by Russian peacekeepers of suspected Georgian artillery fire on Khetagurovo, an Ossetian village; this report was not independently confirmed, and Georgia declared a unilateral cease-fire shortly thereafter, about 7 p.m.

During a news broadcast that began at 11 p.m., Georgia announced that Georgian villages were being shelled, and declared an operation “to restore constitutional order” in South Ossetia. The bombardment of Tskhinvali started soon after the broadcast.

According to the monitors, however, no shelling of Georgian villages could be heard in the hours before the Georgian bombardment. At least two of the four villages that Georgia has since said were under fire were near the observers’ office in Tskhinvali, and the monitors there likely would have heard artillery fire nearby."

...

"The O.S.C.E. itself, while refusing to discuss its internal findings, stood by the accuracy of its work but urged caution in interpreting it too broadly. “We are confident that all O.S.C.E. observations are expert, accurate and unbiased,” Martha Freeman, a spokeswoman, said in an e-mail message. “However, monitoring activities in certain areas at certain times cannot be taken in isolation to provide a comprehensive account.”

Read the full article: New York Times


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BBC: Georgia accused of targeting civilians / BBC berichtet über georgische Kriegsverbrechen in Süd-Ossetien

The BBC has discovered evidence that Georgia may have committed war crimes in its attack on its breakaway region of South Ossetia in August. Eyewitnesses have described how its tanks fired directly into an apartment block, and how civilians were shot at as they tried to escape the fighting.
Research by the international investigative organisation Human Rights Watch also points to indiscriminate use of force by the Georgian military, and the possible deliberate targeting of civilians."
...

Aus der Zusammenfassung auf Georgien-Nachrichten:
...
"Die BBC hat am Dienstag einen Bericht veröffentlicht, der den georgischen Streitkräften beim Angriff auf die abtrünnige Teilrepublik Südossetien Kriegsverbrechen vorwirft. Dabei stützt sich die BBC auf Zeugenaussagen, die vor Ort aufgenommen worden sind. Die georgische Regierung wies die Darstellung des Senders zurück.
Dabei berichtete die BBC darüber, dass die georgischen Streitkräfte aus ihren Panzern heraus auf Wohnhochhäuser geschossen hätten. Als die dort wohnenden Zivilisten flohen, sei auf sie geschossen worden.
Die BBC stützt sich dabei auch auf Recherchen von Human Rights Watch (HRW). Mitarbeiter von HRW hatten bereits wenige Tage nach dem Ende der Kampfhandlungen vor Ort recherchiert.
"



"Your reserve - the country's reserve". Seen end of August 2008 on the street from the center to the airport (since 2005: George-Bush-Boulevard)

"Deine Reserve - die Landesreserve". Gesehen Ende August auf der Straße, die vom Zentrum zum Flughafen führt (seit 2005: George Bush-Boulevard)



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Haber: Schäden in abtrünniger Teilrepublik in Georgien geringer als erwartet

Der Leiter der Beobachtermission der EU in Georgien (EUMM), der deutsche Diplomat Hansjörg Haber, hat am Samstag Stellung zu den Ergebnissen der ersten Wochen der Mission genommen. Dabei zeigte sich Haber eigenen Worten zu Folge „angenehm überrascht“ darüber, dass es die in der abtrünnigen georgischen Teilrepublik Südossetien zu beobachtenden Schäden weit geringer als erwartet waren. Die Angaben der international nicht anerkannten Führung der abtrünnigen Teilrepublik bezeichnete er als übertrieben.

Der gesamte Artikel findet sich hier.

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Press Freedom in the Caucasus / Pressefreiheit im Kaukasus

Pressefreiheit nach Angaben von Reporters sans frontiers / Reporter ohne Grenzen
Press freedom according to Reporters sans frontiers / Reporters without borders


Annual Press Freedom Index 2007:

66 Georgien / Georgia (2006: 89)
77 Armenien / Armenia (2006: 101)
139 Aserbaidschan / Azerbaijshan (2006: 135)
144 Russland / Russia (2006: 147)


"Bloggers now threatened as much as journalists in the traditional media"

"Russia (144th) is not progressing. Anna Politkovskaya’s murder in October 2006, the failure to punish those responsible for murdering journalists, and the still glaring lack of diversity in the media, especially the broadcast media, weighed heavily in the evaluation of press freedom in Russia."

for comparison:

1 Island + Norwegen / Iceland + Norway
20 Deutschland / Germany
24 Großbritannien / United Kingdom
31 Frankreich / France
35 Italien / Italy
48 Vereinigte Staaten von Amerika / USA
101 Türkei / Turkey
166 Iran


The full table


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Somewhere in Armenia / Irgendwo in Armenien




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News for the Caucasus 10-21-08 / Nachrichten für den Kaukasus 21.10.08

Aserbaidschan / Azerbaijan

Die Organisation Reporter ohne Grenzen (RSF/ROG) hat die Berichterstattung aserbaidschanischer Medien vor der Präsidentschaftswahl am 15. Oktober kritisiert. (Standard, Österreich)
"Über die Gegenkandidaten und ihre Programme hätten die Medien hingegen sehr wenig berichtet. Vergleiche der Wahlprogramme und vertiefende Debatten zwischen den Kandidaten fanden laut den Erhebungen von Reporter ohne Grenzen nicht statt. Auch Berichte über den Wahlboykott der wichtigsten Oppositionsparteien seien verschwindend gering gewesen. "Die Medien haben ihre Rolle als unabhängige Berichterstatter nicht erfüllt. Die Wähler hatten keinen Zugang zu vollständigen Informationen", so RSF."




Berg-Karabach / Nagorny Karabach / Nagorno-Karabakh

Bringt Moskau Bewegung im Streit um Nagorny Karabach? (Standard, Österreich)

"Der russische Präsident Dmitri Medwedew erklärte am Dienstag bei einem Besuch in Armenien, er werde als Gastgeber Friedensgespräche zwischen den beiden verfeindeten Nachbarn vermitteln. Die Gespräche zwischen den Konfliktparteien hätten ein fortgeschrittenes Stadium erreicht, beide schienen bereit, nach einer Lösung zu suchen. Details zu den Verhandlungen und einen Zeitpunkt für die Gespräche nannte Medwedew nicht."

Ein fortgeschrittenes Stadium ist angesichts der vergangenen 14 Jahre eine nette Umschreibung.


Turkey would make efforts to settle all frozen conflicts in its region, including the Nagorno-Karabakh issue, during its membership to the United Nations Security Council, an envoy said Tuesday. (Hot News Turkey.com)
"As a member of the U.N. Security Council, Turkey will try to settle all frozen conflicts, including the Armenian-Azerbaijani issue," Kilic was quoted as saying by the Day.az website.

Turkey will have broader opportunities in the resolution of international and regional problems, he added.

Experts say Turkey's tendency to find a middle path between contending parties would increase with its Security Council membership instead of forcing the taking of sides."



Georgien / Georgia

Levan Gachechiladze, a former opposition presidential candidate: "The November 7 rally will be absolutely peaceful" (Civil Georgia)

“We, the New Rights, our partner political organizations and our supporters from the civil society, plan to offer to the society starting from November 7 a new type of opposition movement, which will be able to cope with the threats existing inside the country, as well those coming from outside, such as Russian aggression,” Pikria Chikhradze said at a press conference. “We plan to do it in close cooperation with the international organizations, the representatives of international community.”

She, however, refrained from speaking about the details of this “movement.”

“I will speak about it when time comes,” she said. “I do not plan to speak about it in advance, but this wave and this movement will be launched.”

Well, she DID speak in advance, but where is the political program? And who will take part in the "new movement"?




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News for the Caucasus 10-20-08 / Nachrichten für den Kaukasus 20.10.08

News of today: Die Nachrichten von heute:

Armenien / Armenia

Medvedev to pay two-day official visit to Armenia (Itar Tass)



Berg Karabach / Nagorny-Karabakh

Der vergessene Krieg um den "Garten in den Bergen" (Berg-Karabach) (SWR)
Die am Konflikt beteiligten Staaten - Aserbaidschan und die ''Schutzmacht'' Armenien - scheinen noch weit entfernt von konkreten Schritten zu einem Frieden zu sein. Einerseits seien die Menschen beider Staaten gegen Kompromisse mit dem Gegner, erklärt Politikexperte Wartan Pogosjan in Armeniens Hauptstadt Jerewan. Andererseits würden beide Regierungen eine ständige Kriegsgefahr heraufbeschwören, um demokratische Reformen im eigenen Land zu verzögern. Tatsächlich stiegen die Militärausgaben in den vergangenen Jahren kontinuierlich an - sowohl in Armenien als auch in Aserbaidschan.


OSCE to Monitor Armenia-Azerbaijan Troops Contact Line (News Trend, Az)



Aserbaidschan / Azerbaijan

Energieversorgung des Westens in Gefahr (Handelsblatt)
"Tamam Bayatly, Sprecherin von BP in Aserbaidschan, räumt ein, dass die [von Aserbaidschan nach Georgien verlaufenden] Gasröhre aus Sicherheitsgründen während des Krieges abgedreht worden sei, die BTC aber nur wenige Tage wegen eines Feuers im türkischen Teil der Leitung. Allerdings gesteht sie zu, dass die ebenfalls von den Londonern geführte Ölröhre von Baku in den georgischen Schwarzmeerhafen Supsa weiter geschlossen bleibe „bis wir die Sicherheitslage einschätzen können“. Zudem hat Baku nach Informationen aus diplomatischen Kreisen während des Kriegs versucht, erstmals Gas über Russland zu exportieren: „Moskau habe das begrüßt, aber hinzugefügt, ’leider’ ist die Leitung so veraltet, dass dies nicht gehe“.

Dies seien klare „Liebesgrüße aus Moskau“: Kremlchef Dmitrij Medwedjew macht dem Westen in Aserbaidschan noch unverhohlener Konkurrenz. So hat Russlands führender Energiekonzern Gazprom Baku unterbreitet, das gesamte aserbaidschanisches Erdgas aufzukaufen. Damit wäre der Traum des Westens, über den Bau der so genannten Nabucco-Pipeline erstmals auch Erdgas aus den Nachfolgestaaten der UdSSR an Russland vorbei Erdgas beziehen zu können ausgeträumt. „Russland hat mit dem Georgien-Krieg klargemacht, dass im post-sowjetischen Raum wieder alles von Moskau bestimmt wird und Baku hat dies begriffen“, sagt an anderer westlicher Gesandter in Baku. Im Energiepoker am Kaspischen Meer gehe es für den Westen in den kommenden Monaten „um alles oder nichts“."



Russland / Russia

Russland spielt mit Muskeln, die es nicht hat (BAZ online)
"Das Projekt ist geheim, Präsident Dmitri Medwedew hat aber ein paar Eckpunkte verraten. «Wir brauchen eine Armee mit allermodernsten Waffen», sagte er kürzlich. Bis 2020 soll das Land neue Atomsprengköpfe, Kampfschiffe, Atom-U-Boote und eine satellitengestützte Luftabwehr erhalten. Das Verteidigungsbudget wächst kräftig: allein im kommenden Jahr um ein Viertel auf 53 Milliarden Dollar.

Verteidigungsminister Anatoli Serdjukow kündigte zudem eine Umkrempelung der Armeestruktur an. Die Zahl der Soldaten soll in den nächsten vier Jahren von 1,134 Millionen auf eine Million reduziert werden. Beschnitten werden soll insbesondere das Offizierkorps: von derzeit 330'000 Offizieren auf weniger als die Hälfte. Im Visier ist auch der aufgeblähte Generalstab. Jeder zweite General müsse, heisst es in Moskau, demnächst den Hut nehmen."


Transnistrien Russlands europäischer Vorposten
(Welt Online)
"Moskau spielt offensichtlich mit den Moldawiern ein Spielchen, das auch in der Ukraine und Georgien gut funktioniert hat: Halte die Spannung hoch, früher oder später tappen sie in die Falle. Und so bleiben die Moldawier - deren Reform- und Menschenrechtsbilanz im Übrigen keinesfalls besser ausfällt als jene der Transnistrier - gegenüber dem großen Bruder auf Defensivkurs: Wenn es etwa um eine Nato-Perspektive geht, dann pocht Chisinau stets laut auf seine militärische Neutralität. Und die Russen belohnen es, indem sie den Deckel auf Transnistrien halten."




Türkei / Turkey

Staat entschuldigt sich für in Haft zu Tode Geprügelten
(Readers Edition)

Die Türkei macht Ex-Militärs den Prozess
(Welt Online)

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Atatürk Mausoleum, Ankara / Ataturk Mausoleum, Ankara

Bombastische Architektur, die den Einzelnen durch schiere Größe zu beeindrucken versucht.
Bombastic architecture, designed to impress the individual by overwhelming size.


Der weitläufige Innenhof verlangt nach Menschenmassen.
The ample courtyard demands large crowds.

The sarcophage / Der Sarkophag

Tatsächlich ist das Mausoleum ein Wallfahrtsor mit persönlichen Gegenständen Atatürks.
In fact, the mausoleum is a place of pilgrimage, with personal belongings of Ataturk.

Atatürks Vermächtnis:
das Selbsterständnis der Armee. Das Militär putschte dreimal seit 1960.


Ataturk's bequest:
the self image of the turkish armee. There were 3 military putsches since 1960.

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Turtle Lake, Tbilisi / Schildkrötensee, Tbilissi / Kus Tba / კუს ტბა

Turtle lake, Tbilisi
Schildkrötensee, Tbilissi

One of the cafés, late afternoon
Eines der Cafés am späten Nachmittag

Looking down on modern Tbilisi
Blick auf das moderne Tbilissi

Cable car, ascending from a corner of Wake Park to Kus Tba / Turtle Lake
Seilbahn zum Kus Tba, Schildkrötensee. (Basisstation neben dem Wakepark.)

Upper cable car station near Kus Tba / Turtle Lake
Obere Station nahe Kus Tba / Schildkrötensee

Englisch Wikipedia:
Turtle Lake is located on the wooded northern slope of Mtatsminda Mount at elevation of 686.7 m above sea level and fed by a small river Varazis-Khevi, a tributary to the Mtkvari (Kura). The area of surface is 0.034 km², while the catchment area is 0.4 km². Maximal depth is 2.6 m.

Full article here.


summer 2010: cable car out of service



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"As Russia has helped Abkhazia and South Ossetia, we expected the same from America." Discussing politics with Georgian pensioneers at Turtle Lake

Tara Bahrampour listens to Georgian pensioneers discussing politics at Turtle Lake, Tbilisi:

"I'm not pleased with how Europe has reacted," said Merab Saqvarelidze, 60, a doctor. Recalling Europe's appeasement of Hitler in the 1930s, he said, "Georgia doesn't need the same mistakes. Georgia needs, now, weapons and Stinger rockets. The Americans give Israel weapons and rockets, and for us they sent only candies and water" — a reference to humanitarian aid.

"And shampoo," said Giorgi Sikharulidze, 55.

In the crisp morning air, joggers bounced by and young mothers chatted over baby carriages. Cups of strong Turkish coffee were served. From the next table came the sound of dice hitting a backgammon board.

Whether the participants are talking about U.S. assistance or how ancient feasting traditions are being lost in Georgia's transition to capitalism, the style of these daily discussions is similar: Arms flail. Voices rise. Occasionally, the plastic table is pounded.

"Even when there are only four or five Georgians," Sikharulidze said, "they are arguing all the time."

Sometimes they argue with people who are not there. For example, with President Bush, over his September speech at the United Nations. "He should have been more critical," said Temo Gotsadze, 67, a bearded artist. "He did not defend Georgia as much as he should."

"Georgia is being punished," Saqvarelidze said, "because between two powerful countries, it chose America."

Should it have chosen Russia? The men shook their heads. No. Still, though, "We were expecting much more than just words," Sikharulidze said. "For example, as Russia has helped Abkhazia and South Ossetia, we expected the same from America."

Read the full article (Washington Post) here.




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Zwei alte Georgier / Two old Georgians


sitting in the shadow on a hot afternoon in August 2008, near Sagaredsho. Places like these, always IN FRONT of the house and near the street, are social places of the neighborhood, called "birsha".

im Schatten an einem heißen August-Nachmittag, nahe Sagaredscho. Orte wie dieser, immer VOR dem Haus und nahe der Straße, sind Treffpunkte der Nachbarschaft. Im Georgischen heißen sie "birscha".

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What's in the news for Georgia and Armenia today

South-Ossetian leader Kokoity: "The bias of international observers is clear. Their activities are not helping the situation, they are making it worse".

Full article (AFP) here.



Spain Calls for Closer EU-Georgia Ties: "We are working on certain practical steps of visa facilitation, some free-trade relationship, but I think we need a political signal... and this signal could be a potential agreement between Georgia and the European Union."

Full article (Deutsche Welle) here.



Spain: Georgia should get NATO membership: "Spain will champion Georgia's bid to join NATO and build closer ties with the European Union when Madrid takes the EU's rotating presidency in 2010, the Spanish foreign minister said Saturday.

Miguel Moratinos also pledged to increase ties with Georgia and spoke forcefully in defense of its territorial integrity.

"Always, Spain has defended this principle, not like other countries that consider that this principle can be used in certain circumstances," he said at a news conference."

Read the full article here.

Obama or McCain - who is better for Armenia? "...both candidates have issued statements intended to solicit the votes and financial support of Armenian-Americans. Both have praised Armenians for their significant contributions to America. They have addressed the tragedy of the Armenians in the Ottoman Empire, but the glaring difference between the two is over the use of the word “genocide.” McCain carefully avoided the term, but Obama did not hesitate to call the calamity of 1915, genocide. He said, “The Armenian Genocide is not an allegation, a personal opinion or a point of view, but rather a widely documented fact supported by an overwhelming body of historical evidence. The facts are undeniable.”

Moreover, the statements of both candidates on contemporary Armenian issues differ as well. McCain said he “appreciated Armenia’s support of coalition forces in Iraq and Kosovo” and added that in his visits to Armenia he was impressed with “the tremendous progress made in very difficult circumstances,” difficulties which he did not identify. On the other hand, Obama showed no hesitation to state the causes of hardship. He said, “I will promote Armenian security by seeking an end to the Turkish and Azerbaijani blockades, and by working for a lasting and durable settlement of the Nagorno Karabakh conflict that is agreeable to all parties.” The reaction to these statements in Baku and Ankara showed wide concern about Obama’s strong support for Armenia’s security future. Press accounts clearly were fearful of an Obama presidency.

Under a McCain Administration, the current attitudes in Washington towards the South Caucasus will continue to tilt towards Baku for reasons of energy resources and Azerbaijan’s proximity to a problematic Iran. Bush and McCain demand wider sanctions against Tehran and view Iran as a threat to the security of Israel and American interests in the Middle East. Obama’s stated willingness for direct talks with the Iranian regime has been derided by the McCain campaign as evidence of weak leadership.

Under these circumstances, the Armenian government faces valid security concerns. Yerevan should be aware that a McCain Administration is likely to continue the current cozy relations with Azerbaijan. Washington views Caspian oil as an alternative source of petroleum be that from the Middle East or Russia. This reality is the prime motivation for Washington’s Caucasus’ policy. And there is also the legitimate worry that America’s silence at Baku’s rapid militarization and large-scale arms sales from Israel is a growing security problem for Karabakh and Armenia."

Read the full article here.

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Saakashvili: "Level of democracy is a matter of our national security”

“Transparent election is a matter of our prestige,” he pointed out and added that Georgia should not give a reason to the international community to say that Georgia is not a democracy. He suggested that lack of democracy in Georgia would give a pretext to EU to stop pressuring Russia over Georgia. “So level of democracy is a matter of our national security as well,” he added.

Seven parties are contesting for 18 seats in the Adjara Autonomous Republic’s local parliament – the Supreme Council.

Two of them – Christian-Democratic Party; On Our Own are parties which make up the parliamentary minority. Other five parties are: the ruling National Movement Party; the Georgian Troupe; Industrialists; the Georgian Politics and United Communist Party of Georgia.

Most of the opposition parties, including those which were part of the opposition coalition, have decided to boycott the elections. Although the Conservative Party decided to undergo a formal registration, it said it did so to use the televised airtime allocated for the parties during the electoral campaign to call on voters for the boycotting and for pushing its other agendas.

The opposition parties mainly cited the new political realities, which they said, had emerged in the country after the August war behind their decision to boycott the Adjara polls (Labor Party, however, announced about its boycott before the August). Parties which were part of the opposition coalition, as well as the Republican Party, say that there are other priorities now than the local elections in Adjara, including working out a joint opposition tactic to achieve earlier general elections.

The opposition parties say they are holding consultations on the matter, but they have not yet produced a joint view on the tactics. Most of them agree that the anniversary of the break up of protest rally a year ago by the authorities should be marked on November 7 with a protest rally; but it remains unclear yet whether it will be just a symbolic demonstration or the opposition will also use the rally to push for the political demands – including the one on early parliamentary elections."


Read the full article on Civil Georgia: "Saakashvili on Opposition Boycott of Adjara polls"



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What's in the news for Georgia today

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South-Ossetians and Russians to stay in Akhalgori / Süd-Ossetier und Russen bleiben in Achalgori

Akhalgori is a small city within the former soviet autonomous republic of South-Ossetia on the territory of Georgia. Until the recent conflict, it was controlled by the Georgian government and mainly inhabited by ethnic Georgians.

Achalgori ist eine kleine Stadt in der einstigen Süd-Ossetischen Autonomen Republik auf der Territorium Georgiens. Bis zum jüngsten Konflikt wurde Achalgori, das überwiegend von ethnischen Georgiern bewohnt wurde, von der georgischen Regierung beherrscht.

In violation of the six-point-plan ratified by the Russian government, Russian troops are now securing South-Ossetian paratroopers in Akhalgori. According to journalists, they have built up two checkpoints south of Akhalgori. Friends of my family staying in Akhalgori reported by telephone, all Georgians willing to stay in Akhalgori must apply for a Russian passport.

Russische Truppen sichern jetzt Süd-Ossetische Verbände in Akhalgori. Dies ist ein Verstoß gegen den Sechs-Punkte-Plan. Nach Berichten von Journalisten wurden südlich von Achalgori zwei Grenzanlagen errichtet. Freunde meiner georgischen Familie, die in Achalgori geblieben sind, berichten, dass sich alle Georgier, die weiterhin in Achalgori leben wollen, russische Pässe ausstellen lassen müssen.

Karte von Achalgori und der Region / A map of Akhalgori and the region
gefunden bei Wikipedia

The ossetian fighters were described to me (from eye-witness) as very uncontrolled. Many of them seem to be drug-adicts.

Die ossetischen Kämpfer wurden mir (von Augenzeugen) als äußerst unbeherrscht beschrieben. Viele stehen offenbar unter Drogeneinfluss.

Weitere Infos über Achalgori bei Wikipedia auf Englisch/ Further info on Akhalgori at wikipedia

Wikipedia states: "The population (of the district of Akhalgori) was primarily Georgian (6,520) and Ossetian (1,110) with good relations between the two communities."

Bei Wikipedia heißt es (übersetzt aus dem Englischen): "Die Bevölkerung (des Distrikts von Achalgori) bestand überwiegend aus Georgiern (6520) und Osseten (1100), wobei beide Volksgruppen gute Beziehungen zueinander pflegten."

The conflict about South-Ossetia isn't primarily an ethnic conflict. There are about 30.000 Ossetians living in Georgia (without South-Ossetia). It is interesting to note that on one hand side South-Ossetia claims independent (with the help of Moscow), one the other hand side people are forced into Russian citizenship.

Der Konflikt um Süd-Ossetien ist und war nicht in erster Linie ein ethnischer Konflikt. In Georgien (ohne Süd-Ossetien) leben etwa 30.000 Osseten. Es ist nicht ohne Ironie, dass sich Süd-Ossetien einerseits (mit der Hilfe Moskaus) für unabhängig erklärt hat, andererseits dort aber russische Pässe verteilt werden.

"Christian Science monitor" (Oct. 6, 2008) cites Georgian citizens who have seen russian forces building a road from Tskhinvali to Akhalgori. According to author Dan Catchpole, they are not going to leave.

Update 8 October: "Georgian Offical says Russian pullout incomplete" by Matt Siegel, Washington Times.

Der "Christian Science monitor" berichtet am 6. Oktober von Georgischen Bürgern aus Akhalgori, die russische Truppen bei der Errichtung einer Straße von Zchinwali nach Achalgori beobachtet haben wollen. Autor Dan Catchpole geht davon aus, dass die Russen dieses Gebiet nicht verlassen wollen.






Dan Catchpole, writing in his blog
Dateline Tbilisi about the future of Geneva talks and Akhalgori (October 16):
"Zeyno Baran, director of the Hudson Institute´s Center for Eurasian Policy in Washington, expects Russia to drag out negotiations.

"If the talks are ongoing, it allows Russia to keep what it has established on the ground. And what they have on the ground benefits them," she said in a telephone interview.

Russia also benefits because the European Union has not responded to the crisis with a unified front.

"Since the war, Germany, France and Italy are all a lot more eager to get back to business as usual, and to see this Georgia business go away," Ms. Baran said. Each country stands to benefit from continuing lucrative bilateral energy and business projects with Russia."

Read the full article (Dateline Tbilisi) here.




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Cleaning up the mess / Die Straßenfegerin

This kurdish street cleaning woman congratulated me on german beer.
Diese kurdische Straßenfegerin gratulierte mir zum deutschen Bier.


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Georgia-Russia peace talks in Geneva fail

"... EU's special representative for the conflict in Georgia, Pierre Morel, told reporters that “unspecified difficulties” had forced the parties to suspend the talks. New consultations have provisionally been set for 19 November.

However, others at the conference, which was held in Geneva, said the talks collapsed because the Russian delegation refused to participate in a plenary session unless officials from South Ossetia and Abkhazia were allowed in, while Georgia insisted they could only participate in informal working groups on the sidelines of the meeting, which was held in Geneva."

The full article: EuropeanVoice.com





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Fisher on Lake Sevan, Armenia / Fischer auf dem Sewan-See, Armenien


Lake Sevan coveres 940 km² at about 1.900 m above sealevel. Its name derives from Urartian, meaning "Land of Water".

Englisch wikipedia: "Before human intervention dramatically changed this ecosystem the lake was 95 metres deep, covered an area of 1,360 km² (5% of Armenia's entire area), had a volume of 58 km³ and a perimeter of 260 km. The lake surface was at an altitude of 1,950 m above sea level." Read more here.


Der Sewansee ist 940 km² groß (zum Vergleich: Bodensee 535 km²) und liegt auf 1900 m über NN. Der Name des Sees stammt aus dem Urartäischen und bedeutet "Land des Wassers".

Wikipedia schreibt über Umweltprobleme:
Die enorme Ausweitung der landwirtschaftlichen Nutzfläche in der Armenischen SSR erforderte extensive Bewässerungsmaßnahmen. Der Sewansee, rund doppelt so groß wie der Bodensee, ist das einzige große Wasserreservoir im Südkaukasus. Er wurde für groß angelegte Bewässerungsprogramme ausgebeutet und sein Pegel sank bedrohlich. Verantwortlich dafür war derselbe Ingenieur, der für die Verlandung des Aralsees verantwortlich war. In den achtziger Jahren drohte der See ganz aus dem ökologischen Gleichgewicht zu geraten. Erst in den letzten Jahren konnte der Wasserspiegel durch eine verstärkte Wasserzufuhr aus Flüssen anderer Gegenden wieder leicht angehoben werden. Im Zeitraum vom März 2005 bis zum März 2006 stieg der Wasserspiegel um 39 cm an und liegt nun 1.898,15 m ü. NN. Die Fischbestände sind aber weiterhin stark bedroht.




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"ARMENIA, GEORGIA TO BOOST ECONOMIC TIES AFTER SOUTH OSSETIA WAR " (Eurasia Daily Mirror)

"After their talks Saakashvili publicly thanked Sarkisian for “expressing support for Georgia’s territorial integrity” and gave his Armenian counterpart an Order of Honor, a top Georgian state award. He stressed the importance of Georgian-Armenian economic ties and said that border crossing procedures for Armenians and Georgians traveling to each other’s country would soon be simplified. “We must review our relationship and do everything to improve it again. I am sure that we will really be useful to each other,” Sarkisian said (Caucasus Press, September 30).

More importantly, the two presidents announced the impending establishment of a Georgian-Armenian consortium that would seek to attract foreign funding for a new highway in southern Georgia that would significantly shorten travel from Armenia to the Georgian Black Sea coast. Armenian Transport and Communications Minister Gurgen Sarkisian gave details of the project at a subsequent news conference in Yerevan, saying that the planned road could be built within two years. He said it would pass through Georgia’s Armenian-populated Javakheti region and go all the way west to the Black Sea port city of Batumi. He added that the new route would cut the distance between the Georgian-Armenian frontier and Batumi by at least one third (Arminfo, October 4)."

Full article: here




The following article describes the limits of armenian foreign policy:

Armenia contradicts earlier Iranian claims of imminent gas deliveries

...a spokeswoman for Armenia’s Ministry of Energy and Natural Resources said no supplies began at the mentioned date because at present Armenia has no need for Iranian gas. Lusine Harutyunyan added that imports from the southern neighbor will be made only “in case of necessity.”

One opposition member thinks that the latest move shows Armenia’s reluctance to risk a fissure in relations with Russia, its sole gas supplier for the time being.

“I do not exclude that besides attesting to its dependence on Russia with this step the Armenian leadership is also attempting a cunning move to win the favors of Washington, considering the latter’s tense relations with Iran,” analyst and opposition politician Suren Surenyants told ArmeniaNow.

According to him, receiving gas through an alternative way solves not only economic issues, but also largely contributes to the “increase of a political maneuver.”

“In any case, it is obvious that this approach of Armenia is not dictated by the country’s interests,” Surenyants claimed. “It follows the rules of the world’s big players.”

Full article: here




Meanwhile, Alijev's Azerbaijan seeks revenge, says ArmeniaNow.com, citing the Azerbaijani President:

“As long as our territory remains occupied, we will continue the policy of an all-out offensive against Armenia in the political, economic, military, transport, propaganda, and other spheres. That’s for sure,” Azerbaijani media quoted Aliyev as saying in what is viewed as one of his fiercest verbal attacks on Armenia in the generally low-key election campaign.
No cooperation with Armenia is possible before a solution is found to the Nagorno-Karabakh conflict. No participation (by Armenia) in any of the regional projects is possible until then. And we will do everything possible for today’s situation to continue, for the situation of Armenians to become even more aggravated in conditions of the continuing isolation in order that they better understand what their future hinges upon,” the Azeri leader continued."

Full article: here



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Former Putin advisor says: "President Saakashvili's decision to move against Tskhinvali "was self-defense, though it was quite a risky self defence"

"Currently a senior fellow with the Washington-based Cato Institute, [Andrei Illarionov ] Putin's former senior economic advisor in 2000-2005 said that contrary to how it is being portrayed, the conflict did not begin on 7 August 2008, but was carefully planned and built up since the spring of 2004, when the Russian authorities started supplying South Ossetia and Abkhazia with military equipment and training their military forces, building military bases and strategic highways and railroads.

"The build up culminated with the amassing of 80,000 regular troops and paramilitaries close to the Georgian border, at least 60,000 of which participated in the August war," he explained.

"On 7 August it is estimated that 20,000 to 25,000 Ossetian and Russian troops and 240 tanks were in South Ossetia," he said, adding that the Georgian army has altogether 29,000 troops and 200 tanks, with the main part being stationed to the west facing Abkhazia.

"In the proximity of South Ossetia there were perhaps only 4,000 to 5,000 troops and 42 Georgian tanks," Mr Illarionov said, reminding that president Mikhail Saakashvili declared unilateral ceasefire on 7 August, only to see unprecedented shelling of the Georgian villages in South Ossetia that night.

"All of a sudden they understood that if the Ossetian-Russian troops move, it could be a matter of hours for them to get to Tbilisi."

President Saakashvili's decision to move against Tskhinvali "was self-defense, though it was quite a risky self defence," Mr Illarionov said.

"Saakashvili had received a very clear signal from the West - that America and Europe would not help. Even if the US would have decided to help, it was completely unrealistic, because it would have taken at least two weeks to deploy the very first troops. And it was very clear that 2 weeks was too late to defend Georgia. That is why he took this decision, clearly understanding that he would be left alone in front of Russia," he explained."

Read the full article on EUobserver.



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Antique flee market Tbilisi 2008/ Antik-Flohmarkt Tbilisi 2008

Protecting from July's mid-day sun
Schutz vor der Mittagssonne im Juli

This and that
Dies und das

China
Porzellan


Military decoration
Orden

sterling cutlery
Silberbesteck

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