Waterbuffaloes in Kakheti / Wasserbüffel in Kachetien

Wasserbüffel habe ich nur in Kachetine gesehen; ob es in anderen Landesteilen welche gibt bekannt. Vielerorts fehlen wohl die Voraussetzungen für die Haltung dieser Tiere. Wie man auf dem Bild oben sieht, sind sie aber offensichtlich gut an die winterlichen Temperaturen im Flachland angepasst. (Das Bild wurde am Fuße des Kaukasus "hinter Achmeta" aufgenommen.)

Wasserbüffel bieten im Vergleich zu Kühen zwei Vorteile für den Menschen: Die Milche ist fettreicher, weist aber einen deutlich niedrigeren Cholesteringehalt auf. (Daraus wird der beste "Mazoni" - Georg. für Joghurt - gemacht. Ich esse in Telavi gern eine große Tasse möglichst kalten Wasserbüffel-Mazoni mit einem flach gestrichenen Teelöffel Zucker zum Frühstück. In Tbilisi ist es dagegen eher schwierig Wasserbüffel-Mazoni zu bekommen.)

Die Tiere sind im Allgemeinen sehr friedlich. In Georgien gibt es ausschließlich domestizierte Wasserbüffel, doch wie man auf dem Bild sieht, lässt man sie auch allein umher ziehen, denn sie finden den Weg nach Hause allein. Darum geben die Bauern gerne Rinderherden eine Wasserbüffelkuh mit, die die Herde allein nach Hause führen kann.

Ich mag diese urtümlich aussehenden Geschöpfe sehr.

Es gibt eine Stelle zwischen Telavi und Gremi, etwa halbe Strecke, wo man oft Wasserbüffel sieht. Hier sah ich auch den Hirten mit seiner Herde:

Im Sommer 2003 hatte ich eine Videokamera dabei. Hier ein kurzer Clip von wiederkäuenden Wasserbüffeln, die an der Straße zwischen Telavi und Gremi im Schatten lagen:



Übrigens: Wasserbüffel wühlen im Schlamm um sich vor (Blut saugenden) Insekten zu schützen.



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